Madagaskar Reittour:

Hochland und Ostküste

Madagaskar wird von Forschern gern als “Museum lebender Fossilien bezeichnet”. Als sich die Insel durch tektonische Verschiebungen vor 150 Millionen Jahren vom Reiten auf dem Hochlandafrikanischen Festland löste, schuf sie Bedingungen, unter denen sich zahlreiche Pflanzen- und Tierarten optimal entwickeln konnten. Kein anderer Ort der Erde weist eine so große Artenvielfalt und einen solchen Reichtum an endemischen Tier- und Pflanzenarten auf. Zu Pferd lassen sich die Wunderwerke der Natur auf der viertgrößten Insel der Welt sehr ursprünglich erleben. Ergreifen Sie die Chance weite Landschaften zu erschließen und werden Sie Teil der unfassbaren Schönheit der Insel.
Auf dieser Reittour entdecken Sie das Hochland im mittleren Westen der Insel ebenso wie die Ostküste und den berühmten Canal des Pangalanes, eine 645 km lange Wasserstraße im Osten Madagaskars. Auf der Reiterreise zeigen wir Ihnen einige der schönsten Landschaften, die Madagaskar zu bieten hat. Reiterlich als auch landschaftlich ist dies eine sehr abwechslungsreiche Tour, mit ruhigeren, aber anspruchsvollen Etappen in der einsamen Bergwelt und flotten, fröhlichen Galoppanden an weißen Traumstränden.

1. Tag: Ankunft in Antananarivo

Ankunft am Flughafen von Antananarivo. Von dort werden Sie zur Villa Sybille gebracht. Nach einem kurzen Transfer (ca. 10 Minuten) erreichen Sie ihre gastfreundliche, gemütliche Unterkunft für die erste Nacht.

2. Tag: Niedliche Lemuren auf Madagaskar

Nach dem Frühstück fahren Sie gemeinsam in den mittleren Westen von Madagaskar zum Reiten auf MadagaskarStartpunkt Ihrer Reittour, wo Ihre Pferde bereits für Sie bereit stehen. Auf dem Weg machen Sie Halt an einem Lemuren Park, wo Sie diese possierlichen Tiere von ganz nah beobachten können. Beim ersten Mittagessen, bekommen Sie einen ersten Eindruck der kulinarischen Gewohnheiten des Landes. Anschließend werden Sie auf die Ranch gebracht und lernen dort Ihre Pferde kennen. Nach dem gemeinsamen Abendessen, übernachten Sie in gepflegten Gästezimmern oder Zelten.

3. Tag: Erste Eindrücke zu Pferd

Heute erleben Sie Madagaskar zum ersten Mal vom Pferderücken aus. Sie reiten ein Stück gen Norden, dann nach Süden und haben dabei die Gelegenheit den einzigartigen Ausblick zu genießen, Ihr Pferd in aller Ruhe auszuprobieren und sich auf das Abenteuer vorzubereiten, das Sie die nächsten Tage erleben werden. Für Abendessen und Übernachtung kehren Sie zur Ranch zurück.

4. Tag: Ein Tag am Ufer des Flusses Lily

(ca. 5-6h Reitzeit)

Von der Ranch aus starten Sie zu Pferd durch die seichten Ebenen von Sakay und entlang Reiten im Osten von Madagaskardes Flusses Sakay in den mittleren Westen von Madagaskar. Die Mittagspause machen Sie in Babetville, einer Stadt, die in den 1950er Jahren von Immigrantenfamilien von Réunion gegründet wurde. Genießen Sie am späten Nachmittag einen wunderschönen Sonnenuntergang und erholen Sie sich im Anschluss am Lagerfeuer beim gemeinsamen Abendessen. Erleben Sie dabei den eindrucksvollen Sternenhimmel auf der Südhalbkugel und übernachten Sie naturnah im Zelt-Camp am idyllischen Flüsschen Lily.

5. Tag: Das beschauliche Städtchen Soavinandriana

(ca. 5-6h Reitzeit)

Sie reiten über steinige Wege und Vulkangestein zu einem kleinen Kratersee namens Mananasy. Am Ufer des Sees erwartet Sie ein Picknick aus liebevoll zubereiteten heimischen Leckereien. Gestärkt geht es auf teilweise steilen Pfaden hinab in das kleine Städtchen Soavinandriana. Vorbei an Marktständen und staunenden Bewohnern erreichen Sie Ihre Herberge, die wir mit ganz besonders großer Sorgfalt für Sie ausgewählt haben: Die Nacht verbringen Sie in der kleinen, familiär geführten Unterkunft Chaumière mit einer beeindruckenden Sicht auf den See Itasy.

6. Tag: Das fantastischste Panorama der Insel

(ca. 5-6h Reitzeit )

Ein weiterer eindrucksvoller Tag zu Pferd erwartet Sie. Den Bergrücken entlang geht es Entlang der Ostküste zu Pferddurch Reisfelder und schmale Plantagenwege auf eine Höhe von 1.500m hinauf. Von dort genießen sie ein eindrucksvolles 360° Panorama auf den See Itasy und die Umgebung. Im Galopp geht es den Damm entlang, bevor Sie im Osten von Manazary, am Ufer des Sees von Amparihikely, Ihr Camp aufschlagen. Den Tag lassen Sie in gemütlicher Runde bei einem Drink am Lagerfeuer ausklingen, während kleine Fischerboote friedlich in der Abendsonne schaukeln.

7. Tag: Ampefy – freundlicher Empfang der Einheimischen

(ca. 5-6h Reitzeit)

Die nächste Reitetappe im Hochland Madagaskars liegt Ihnen zu Hufen! Oberhalb des Sees von Itasy folgen Sie verschlungenen Wegen und durchqueren dabei immer wieder kleine, malerische Dörfer mit niedlichen Häusern und hübsch verzierten Holzbalkonen. Durch ausgedehnte Bananenplantagen geht es auf herrlichen Sandwegen zügig voran – hier haben Sie ausgiebig Gelegenheit für flotte Galoppaden! Nach dem Ritt vorbei an einem idyllischen Kratersee finden Sie sich in der Zivilisation wieder und erreichen das üppig grüne Städtchen Ampefy. In der Unterkunft Belle Vue – einer sehr gemütlichen und idyllisch gelegenen Herberge – verbringen Sie die Nacht. Am Abend bietet Ihnen eine einheimische Folklore-Gruppe beste Unterhaltung und Einblick in Madagaskars fröhliche Kultur.

8. Tag: Geysire – das Spektakel der heißen Vulkanquellen

(ca. 5-6h Reitzeit)

Die heutige Reitetappe führt Sie durch die geheimnisvolle Vulkanlandschaft entlang den Reiten durch MadagaskarUfern des Flusses Lily. Sie können die malerischen Lily-Wasserfälle bewundern, wo sich das Wasser über 25 m in die Tiefe stürzt. Oder kaufen Sie für Ihre Liebsten daheim eines der kleinen Kunstwerke aus Bimsstein, die die Eiheimischen hier herstellen. Anschließend überqueren Sie den Fluss Lily und folgen zu Pferd Wegen aus eindrucksvollem schwarzem Vulkangestein bis sie die Geysire erreichen. Am Abend erwartet Sie ein typisches, traditionelles Abendessen aus Madagaskar. Sie übernachten inmitten dieser eindrucksvollen Landschaft in komfortablen Zelten.

9. Tag: Die weiten Reisfelder der Insel

(ca. 4h Reitzeit)

Sie unternehmen eine Exkursion zum See von Andranomena, wofür Sie zunächst die Gebirgsausläufer überwinden müssen, die die Ebene der Reisfelder von Anosibe Ifanja überragt. Die bewässerten Reisfelder umfassen stolze 3.000 Hektar – Nicht umsonst nennt man dieses Gebiet die Reiskammer des Landes! Nach ca. 4 Stunden kommen Sie wieder bei den Geysiren an und nächtigen dort ein zweites Mal im Zeltcamp.

10. Tag: Geysire- Antanarivo

(ca. 3h Reitzeit)

In flottem Reittempo begeben Sie sich zurück in die Zivilisation. Vorher passieren Sie die Schlucht La Marmite du Diable – den Teufelskessel. Hier hat sich der Fluss Mazy mit seinem malerischen Wasserfall kreisrund tief in den Fels gegraben. Nach einem gemütlichen Mittagessen werden Sie im Auto nach Antanarivo gebracht. Die heutige Nacht verbringen Sie erneut im gastfreundlichen Ambiente der Villa Sibylle.

11. Tag: Natur pur im Waldreservat von Andasibe

(ca. 3 Stunden Fahrt)

Bei Interesse können Sie der Hauptstadt nach dem Frühstück einen kurzen Besuch abstatten. Dabei haben Sie Gelegenheit zum Geld wechseln und für Shopping auf dem lokalen Markt. Danach begeben Sie sich auf eine etwa dreistündige Fahrt Richtung Osten. Sie erreichen die uns gut bekannte „Vakona Lodge“ in Andasibe. Im Waldreservat machen Sie sich auf die Suche nach den berühmten Lemuren von Madagaskar. Abendessen und Übernachtung in der „Vakona Lodge“ oder einer gleichwertigen Unterkunft.

12. Tag: Der berühmte Canal des Pangalanes

(ca. 3-4h Reitzeit)

Am Morgen werden Sie von den tierischen Grüßen des Waldes geweckt und besuchen den Reiten quer durch Madagaskarberühmten Andasibe Nationalpark. Im Anschluss geht es weiter nach Brickaville, wo Ihre Pferde bereits auf sie warten und Sie auf eigene Faust in einem Restaurant Ihrer Wahl zu Mittag essen können. Unweit der Route Nationale Nr 2, begeben Sie sich auf verschlungenen Pfaden hinab Richtung der Steilküste im Osten. Sie reiten bis zur Fähre, am Canal des Pangalanes und können je nach Wetter den Kanal auch zu Pferd durchschwimmen. Anschließend liegt Ihnen der Strand von Ambila zu Füßen und die seichten Wellen des Indischen Ozeans nehmen Sie in Empfang! Direkt unter den Palmen schlagen Sie das Zeltcamp in unmittelbarer Nähe zum Strand auf und können die grandiose Aussicht, das Meeresrauschen und die tropische Atmosphäre genießen.

13. Tag: Ambila – Andevoranto am „Ende der Welt‟

(ca. 5h Reitzeit)

Heute erwarten Sie fantastische Reitwege an der tropischen Küste ebenso wie Begegnungen mit den Einheimischen! Vorher reiten Sie jedoch den Strand entlang und umrunden Bac an der südlichen Seite. Unvergessliche Galoppaden führen Sie in Richtung der Mündung des Flusses Rianala und zum Indischen Ozean, nach Andevoranto, am „Ende der Welt‟, wo sich Süß- und Slazwasser eindrucksvoll vermengen! Unter Kokospalmen – im Restaurant Les Cocotiers d’Andovoranto – nehmen Sie das Mittagessen ein. Am Nachmittag kehren Sie nach Ambila zurück und können entweder im Salz- oder Süßwasser ein Bad nehmen. Die Nacht verbringen Sie erneut im Zeltcamp am Meer.

14. Tag: Ambila – Das liebliche Fischerdorf Vavony

(ca. 4h Reitzeit)

Ein Ausflug zu Pferd führt Sie heute gen Norden. Herrliche Wege und ein flottes Tempo Reiten am Indischen Ozeanlassen das Reiterherz ebenso höher schlagen wie die grandiosen Aussichten, die sich immer wieder bieten! Sie erreichen Vavony, ein Fischerdorf am Ufer des Sees von Rasoabe. Am späten Mittag kehren Sie nach Ambila zurück, denn am Nachmittag ist Spaß und Action am Strand angesagt: Mit den Pferden veranstalten Sie spannende Reiterspiele am Strand! Natürlich bleibt auch ausreichend Zeit zum Baden und Erholen. Übernachten werden Sie das letzte Mal in Ihrem lauschigen Zeltcamp.

15. Tag: Rückkehr nach Brickaville

(ca. 3h Reitzeit)

Heute heißt es leider die Zelte abbrechen. Sie über- oder durchqueren wieder den Canal des Pangalanes. Da den Pferden seit vier Tagen die wohltuende Meeresbrise um die Reiten am Indischen OzeanNüstern weht, sind sie erholt und munter. Das Tempo des Rittes ist deshalb abwechslungsreich und flott – genießen Sie nochmals ausgelassene Galoppaden auf herrlichen Sandwegen und am traumhaften Strand. Per Transporter werden die Pferde dann nach Antananarivo zurückgebracht. Die Reiter benötigen in die Hauptstadt ca. 5 Stunden mit dem Auto. Das Mittagessen ist an diesem Tag nicht inklusive. Sie haben aber die Möglichkeit sich vor der Fahrt oder im Anschluss einen kleinen Imbiss zu besorgen. Unterwegs machen Sie einen Halt im Pereiras Reservat wo viele einheimische Tiere beobachtet werden können.

16. Tag: Abschluss einer eindrucksvollen Reise

Der letzte Tag steht zu Ihrer freien Verfügung. In Antanarivo können Sie noch einmal den lebensfrohen Markt besuchen oder ihren Aufenthalt bei einer ruhigen Stadtbesichtigung ausklingen lassen. Gerne geben wir Ihnen Ratschläge wie auch dieser letzte Tag auf unserer schönen Insel zu einem Erlebnis für Sie wird. Am Abend reisen Sie ab – mit einer Menge schöner Erinnerungen im Gepäck!

Wichtige Infos:

Die 16-Tage Reittour bieten wir in der Regel in der Zeit von April bis Oktober an,  davon abweichende Termine können auf Anfrage ausgehandelt werden. Sowohl die Reittouren auf MadagaskarUnterkunft als auch die Verpflegung wird von uns organisiert, sodass Sie entweder in einem Doppelzimmer in einer uns lange bekannten Herberge oder einem komfortablen Zelt untergebracht werden. Eine ausreichende und landestypische Verpflegung aus regionalen Zutaten wird ebenfalls durch die Herbergen gewährleistet. Für die Übernachtungen im Zelt und das Mittagessen während der Ausflüge stellen wir – sofern nicht anders ausgewiesen – entsprechende Snack-Packs bereit oder bereiten ein Picknick für Sie vor, sodass Sie sich um nichts sorgen müssen und sich ganz auf die einzigartige Landschaft konzentrieren können. Die von uns gestellten Pferde sind Wallache und Hengste aus lokalen Züchtungen, die an lange Touren gewöhnt und damit auch in schwierigen Passagen verlässlich und trittsicher sind. Wenn Sie sich für diese Tour entscheiden, Reiten durch Madagassische Dörfersollten Sie trotzdem über mindestens 2-3 Jahre Reiterfahrung verfügen. Die Reitwege erfordern sicheres Agieren in allen 3 Gangarten, auch sollten Sie anspruchsvolle Ritte durchs Gelände meistern können. Da die Touren auf eine tägliche Reitzeit von 5 bis 6 Stunden ausgelegt sind, sollten Sie über eine ausreichende Kondition verfügen. Sattel und Zaum sind Englisch. Das Reittempo variiert je nach Beschaffenheit der Wege von flott bis ruhig. Gerade im Gebirge geben wir meist ein seichtes Tempo vor. Auf den gut ausgebauten Sandwegen an der Küste können Sie hingegen ausgelassen galoppieren. Die Pferde sind nicht an ein Reitgewicht von über 90kg gewöhnt. Normalerweise führen wir die Tour für insgesamt 4-10 Teilnehmer mit einem englisch- oder französischsprachigen Guide durch. Selbstverständlich nehmen wir Rücksicht auf individuelle Nachfragen und Wünsche.


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