Vom Hochland an die Westküste von Madagaskar

14-tägige Spezialreise mit Möglichkeiten zu Anschlusstouren

m-morondava---allee-des-baobabs-visoterra-28521Diese Spezialtour gehört zu den weniger bekannten und deshalb umso spannenderen Angeboten, welche Madagaskar und unser Unternehmen bietet. Abseits der viel befahrenen Hauptrouten gelegen, verlangt diese Tour ein wenig Anstrengung, ein geländetaugliches Auto und eine erfahrene Reiseleitung, für die wir garantieren! Die Pisten sind oft sehr schlecht und können manchmal nur sehr langsam befahren werden. Entschädigt wird der Reisende durch eine der großartigsten und ursprünglichsten Landschaften der ganzen Insel: Baobabs in kaum vorstellbaren Formen und Dimensionen, eine aride Trockenvegetation aus Didiereaceen und Euphorbien, die eigentlich eher in den tiefen Süden gehören sowie malerische, traumhafte Buchten, Strände und Sanddünen sind nur ein Aspekt. Dazu kommen Einblicke in das einfache Leben kleiner Volksstämme wie der Vezo und der Mikea, die hier ihre Kultur bewahrt haben und weltabgeschieden leben.

Tag 1: Linienflug ab Europa

Ankunft nachts, Transfer zum Hotel “Villa Sibylle“, Übernachtung

Tag 2: Antananarivo – Antsirabe

Antsirabe ist höchstgelegene Stadt des Landes und ehemaliger Kurort, der auf etwa 1600 Metern Höhe liegt. Es gibt dort sehr schöne Seen vulkanischen Ursprungs und unzählige Wandermöglichkeiten. Fahrradtouren sind möglich und werden auf Wunsch organisiert. Einer der Ausflüge führt uns durch ein friedliches und ländliches Gebiet inkl. Picknick an einem Wasserfall, dessen Felsen mit Lianen und allen möglichen tropischen Pflanzen überwuchert sind.
Man kann bei der Rückkehr nach Antsirabe noch einige Werkstätten einheimischer Handwerker (z.B. Edelsteine, Blechspielzeug) besichtigen.

Übernachtung im „Chambres du Voyageur

Tag 3: Antsirabe – Miandrivazo – Morondava

Nach dem sehr zeitigen Frühstück wenden wir uns westwärts und fahren durch die Bongolava-Berge zunächst nach Miandrivazo (250 km). Unterwegs können wir in Diavolana Goldschürfern zusehen.
Mittagessen werden Sie in Miandrivazo, einem der heißesten Orte Madagaskars! Hier fließt der Mahajilo vorüber, der später Tsiribihina heißt und einer der bedeutendsten Flüsse Madagaskars ist. Danach fahren wir auf der gut ausgebauten Schnellstraße weiter durch eine steppenartige Landschaft bis hinab nach Morondava, wo wir am späten Nachmittag ankommen. Direkt am Meer gelegen, ist hier das Zentrum des Sakalava-Stammes von Menabé.

Unterkunft im schönen Hotel „Chez Maggie“

Tag 4: Morondava und Umgebung

Dieser Tag wird Morondava und der Umgebung gewidmet. Wir unternehmen eine Exkursion nach Norden und besuchen die berühmten „Baobabs Amoreux“, die sich wie zwei Liebende umschlungen halten. Außerdem sehen wir die einmalige „Allee des Baobabs“, eines der bekanntesten Motive ganz Madagaskars. Am Nachmittag kehren wir nach Morondava zurück und haben die Gelegenheit, die Stadt kennen zu lernen und eines der ausgezeichneten Restaurants zu besuchen.

Übernachtung im Hotel „Chez Maggie“

5. Tag:Morondava-Belo sur Mer

jbr2Nach dem Frühstück verlassen wir Morondava in südlicher Richtung und fahren auf sandiger Piste durch eine Landschaft, die von Baobabs, Trockenwald und landwirtschaftliche Nutzflächen dominiert wird. Hier ist ein Allradauto unverzichtbar und bietet bei allen Schwierigkeiten der Piste den nötigen Komfort. Gegen Mittag erreichen wir die weite Lagune von Belo-sur-Mer, wo traditionell Salz gewonnen wird. Auf einem erhöhten Damm fahren wir in die Stadt Belo, die ein Inseldasein inmitten der weiten Lagune führt und direkt am Meer liegt. Nur bei entsprechender Mondphase mit dem Auto erreichbar, stellt Belo-sur-Mer auch ein Zentrum des Schiffbaus dar. Zahlreiche Werften bauen hier die bekannten, „Boutre“ genannten, Küstensegler.

Unterkunft im der strandnahen „Ecolodge du Menabé“

 Tag 6: Belo-sur-Mer – Manja

Am Morgen verlassen wir Belo-sur-Mer in südlicher Richtung. Die Landschaft verändert sich: es wird immer trockener, steinig ist der Boden und auch die Piste kann oft nur im Schritttempo befahren werden. Sie sehen vielleicht die eindrucksvollsten Baobabs auf ganz Madagaskar. Schließlich erreichen wir Manja, eine Stadt im Nirgendwo, die von Viehwirtschaft dominiert wird und noch sehr ursprünglich ist. Dennoch ist die Stadt ein geschäftiger Marktflecken mit eigenem Reiz.

Unterkunft im einfachen „Kanto Hotel“, der einzigen Unterkunft am Ort

Tag 7:  Manja – Morombé

Auf anstrengender, zunächst steiniger und dann immer sandiger werdender Piste geht es durch eine stille, verkarstete Hügellandschaft. Dann wird es wieder grüner und bewaldeter. Kleine Dörfer säumen die Piste. Wir erreichen schließlich das weite Flussbett des Mangoky, wo eine urtümliche Fähre uns über den Fluss bringt. Zur Trockenzeit nur ein schmales Flüsschen inmitten einer gewaltigen Sandfläche, schwillt der Mangoky zur Regenzeit zu einem mächtigen Strom an. Dann erreichen wir Ambahikily, ein bedeutender Marktflecken, der uns wieder die Nähe der Zivilisation anzeigt. Von hier aus geht eine recht gut ausgebaute Straße bis nach Morombé, welches wir am Nachmittag erreichen. Einst ein bedeutender Badeort, führt Morombé mittlerweile ein touristisches Schattendasein. Daher ist die Zahl der Unterkünfte und Restaurants extrem begrenzt.

Unterkunft beziehen wir im Hotel „La Pirogue d‘Or“ direkt am Strand

Tag 8: Morombé – Salary

Wir verlassen Morombé in südlicher Richtung und fahren auf der Piste parallel zur Küstenlinie durch einen dschungelartigen Trockenwald. Andavadoaka, der Geheimtipp für Aussteiger und Paradies für Taucher, ist unser nächster Zwischenstopp. An einer weiten Bucht gelegen, wirkt der Ort mit seinen zusammengeschachtelten Häusern weltfern und malerisch. Nach einer Verschnaufpause in einem der Restaurants am Ufer geht es weiter nach Süden, immer entlang der Küste durch eine erhabene Dünenlandschaft. Kleine Dörfer der Vezo-Fischer passierend und auf der holprigen Piste langsam fahrend, kommen wir am Nachmittag schließlich zur Bucht von Salary, einem weiteren „Geheimtipp“ für Madagaskar-Reisende. Riesige Sanddünen umsäumen die blau schimmernde Bucht, kilometerweite Sandstrände bieten „Postkartenmotive“ ohnegleichen. Wir beziehen Unterkunft bei „Franceso&Claire“, die hier eine Bungalowanlage direkt auf den Dünen gebaut haben und ein beachtenswertes Projekt im Einklang mit den hier ansässigen Mikea betreiben. Dieser Volksstamm ist der kleinste auf Madagaskar und hat eine sehr archaische Kultur, die sich auf Fischfang, den Handel mit Flamingofedern und das Honigsammeln stützt. Obgleich die Mikea sich zumeist absondern und ihre kulturellen Eigenheiten so bewahren wollen, erhalten Sie hier Einblicke in die musikalische Tradition dieser Menschen, wenn Mme Claire am Abend eine typische Mikea-Band aufspielen lässt und mit einer unvergleichlichen Performance den Abend mit Tanz, Gesang und Musik ausklingen lässt.

Übernachtung im “Salary Bay”

Tag 9: Salary – Ifaty

1005033_434344806665258_1740048542_nNach dem Frühstück geht es weiter nach Süden. Da sich der Verlauf der Pisten durch den Dornenwald nach jeder Regenzeit ändert, kann die Route entweder direkt am Meer oder viele Kilometer landeinwärts verlaufen. In Manombo machen wir kurz Rast und erfrischen uns im einzigen Laden des abgelegen Ortes mit kühlen Getränken, ehe es weiter südwärts geht. Am späten Nachmittag erreichen wir endlich Ifaty/Mangily, „das“ Strandparadies schlechthin und beziehen unser Hotel.  Hier am Ort ist Wassersport groß geschrieben und in den nächsten beiden Tagen haben Sie ausreichend Zeit dazu.

Quartier im komfortablen “Hotel de la Plage” direkt am Meer

Tag 10: Ifaty und Umgebung

Sie haben die Gelegenheit, sich von den Anstrengungen der Fahrt am Strand zu entspannen, zu schnorcheln/tauchen, eine Bootsfahrt zu unternehmen oder gar „Kite-Surfing“ zu betreiben, welches hier in besonderem Maße angeboten wird. Auch das Hinterland hat vielfältige Attraktionen zu bieten: das bekannte „Reniala-Reservat bietet Einblicke in die Flora und Fauna des Südens. Im „Village des Tortoises“ sehen Sie ein interessantes Aufzucht und Schutzprogramm für die seltenen Strahlen- und Spinnenschildkröten. Auch die Küche hier ist natürlich „maritim“: Freunde von Fisch und Meeresfrüchten kommen hier voll auf ihre Kosten.

Übernachtung im “Hotel de la Plage”

Tag 11: Ifaty – Tuléar – Sarondrano

Nach dem Frühstück geht es auf der sandigen Piste südwärts nach Tuléar, der großen Hafenstadt am Kanal von Mosambik. Auf dem Programm steht ein Stadtbesuch. Die Benutzung des Internets und Einkäufe sind nach der langen Fahrt durch abgelegene Gegenden wieder möglich. Bevor man sich der Landzunge von Sarondrano, die sich zwischen Sanddünen und Mangrovenwäldern in den türkisblauen Lagon ausstreckt, nähert wird es spannend. Zwischen Tuléar und Saint Augustin liegt eines der der schönsten Gästehäuser, die ich auf dieser Insel kenne. „Résidence Eden Lodge“ ist noch ein Geheimtipp, aber das wird es nicht lange bleiben.

Übernachtung im Hotel „Résidence Eden Lodge

Tag 12 und 13: Sarondrano

Es folgen zwei wohlverdiente Urlaubstage, die aber keinesfalls in banalen Strandurlaub “ausarten” müssen, wenn diese Form von passivem Urlaub unerwünscht ist. Der Naturpark Tsinjoriake bietet viele Besuchsmöglichkeiten, Buckelwale können während der Migration beobachtet werden und Kanus sowie Ausleger-Pirogen stehen zur Verfügung, um durch den Mangrovenwald zu fahren. Die Grotte und die Dünen von Sarondrano sind ebenfalls einen Besuch wert. Falls ein längerer Aufenthalt gewünscht ist, kann man auch nach Anakao und Itampolo mit dem Boot weiterfahren.

Übernachtung im Hotel „Résidence Eden Lodge

Tag 14: Sarondrano – Tuléar – Antananarivo

Flughafentransfer und Rückflug nach Antananarivo oder Beginn einer Anschlussdestination

Für manche geht die Tour hier zu Ende und für andere beginnt eine Anschlusstour nach Norden über die berühmte RN7 in Richtung Antananarivo.

Wichtige Hinweise

Die Reihenfolge der Besuche kann auf Grundlage lokaler Einschränkungen (Wetter, Feste und Flugdaten …) geändert werden. Das Programm kann auch von den Teilnehmern geändert werden, wenn es technisch und finanziell möglich ist. Flexibilität und Zuhören, um die Erwartungen der Teilnehmer zu befriedigen, sind immer möglich.

Obwohl wir nur Toyota Landcruiser oder Nissan Patrol Geländewägen einsetzen, kann man nicht mehr als 4 Gäste auf so schlechten Pisten in einem Auto transportieren lassen. Falls mehr als vier Gäste an der Tour teilnehmen möchten, werden eben dementsprechend mehr Fahrer und Allradautos eingesetzt.
Die Wanderungen und Trecks werden grundsätzlich wie alle Aktivitäten an die Gäste angepasst. Sie können sogar auf Antrag gestrichen und z.B. durch einen zusätzlichen Strandtag ersetzt werden. Eine individuelle Planung der Reise ist möglich.
Alternativen sind immer möglich, wenn sie existieren. Beachten Sie auch die Möglichkeit, eine Anschlusstour einzuplanen.

Westküste – Von Antananarivo nach Sarondrano, 14 Tage in Halbpension:

RN7-14 TagePreis pro Person
2 bis 3 Gäste2150 €
4 bis 5 Gäste2150 €
6 bis 7 Gäste2150 €
8 bis 9 Gäste2150 €
10 Gäste und mehr2150 €

 

Einzelzimmerzuschlag: 450€

 

Im Grundpreis eingeschlossen:

  • Logistik und Begleitung von einem erfahrenen deutschsprachigen Reiseleiter
  • Ein Allradauto mit Fahrer pro maximal 4 Gäste während der gesamten Tour (Diesel inklusive)
  • Die gesamten Übernachtungen in den angegebenen Hotels
  • Verpflegung laut Programm (Frühstück und Abendessen) in sehr guten Restaurants
  • Alle Transfers, Fahrten inklusive Steuern laut Programm

Im Grundpreis nicht enthalten:

  • Die Getränke und Mittagessen
  • Trinkgelder und Ausgaben persönlichen Bedarfs
  • Besichtigungen und Ausflüge mit zusätzlichen lokalen Guides und optionale Freizeitangebote
  • Internationale Flüge und Inlandsflüge

Galerie
Eindrücke und Momente


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