Madagaskar Fotoreise 2018

Dauer: 15 Tage
Termin: 27.10.2018 – 10.11.2018
Teilnehmer: 8-12

Madagaskar, schon der Klang dieses Wortes verspricht einzigartige Erlebnisse in einer unbekannten und exotischen Welt. Was liegt da näher, als diesen mit der Kamera zu begegnen. Entdecken Sie mit uns faszinierende Tierarten, atemberaubende Landschaften und eine bunte Kultur, welche es so nirgendwo sonst auf der Welt ein zweites Mal gibt. Eine Fotoreise nach Madagaskar ist ein Traum, dessen Erfüllung mit den richtigen Partnern an Ihrer Seite nichts im Weg stehen muss. Die Kombination macht den Unterschied: Deutschsprachige Reiseleiter mit langjähriger Madagaskarerfahrung, die Komfort und Sicherheit großschreiben und erfahrene Naturfotografen und Biologen, welche bereits unterschiedlichste Motive aus aller Welt vor der Linse hatten und ihr Können und Wissen gerne weitergeben. Während der gesamten Reise erarbeiten Sie gemeinsam mit zwei Fotomentoren anhand von Theorie- und Praxisworkshops sowie zahlreichen Bildbesprechungen professionelle Wege zum optimalen Bild.

Die beiden Fotomentoren werden Ihnen unterschiedliche Herangehensweisen verdeutlichen und in Kleingruppen können Techniken und Arbeitsweisen variiert und im Detail analysiert werden. Auf einer Fotoreise in die Arbeitsweisen von zwei unterschiedlichen Fotografen eintauchen zu können, ist für Madagaskar einmalig und ermöglicht Ihnen perfekte Möglichkeiten. Profitieren Sie von unseren auch als Biologe gesammelten Erfahrungen im Umgang mit der einzigartigen Tierwelt Madagaskars. Wir zeigen Ihnen interessante Lebens- und Verhaltensweisen der Tierarten und ermöglichen es so, diese auf natürliche Weise mit dem notwendigen Fingerspitzengefühl auf einem Bild festzuhalten. Egal ob Lemuren, Reptilien oder Insekten, der Weg zum perfektem Bild führt oft über das Verständnis der Tierart an sich. Uns bleibt also mehr Zeit sich mit den Details und Feinheiten der Tierfotografie auseinanderzusetzen. Egal ob Tele- oder Makrofotografie, beidem widmen wir uns ausführlich in mehreren Praxis- und Theorieworkshops. So vielfältig wie die Tierwelt Madagaskars ist auch die Landschaft, welche sie bevölkern.

Wir bringen Sie zu einigen der spektakulärsten Regionen der Insel, wo wir gemeinsam unterschiedlichste Aspekte der Landschaftsfotografie beleuchten werden. Wir bieten Ihnen als einziger expliziter Fotoreiseanbieter die Möglichkeit, das entlegene Andringitra-Massiv mit seinen perfekten Bedingungen für die Landschafts- und Astrofotografie zu erkunden. Die Nächte unter der Milchstraße in dieser grandiosen Kulisse werden Sie nie vergessen. Als wunderbarer Gegenpol hierzu werden wir auch die Strände der Ostküste fotografisch in Angriff nehmen. Neben Langzeitbelichtungen, Filterfotografie und Astrofotografie kommt auch deren Bearbeitung nicht zu kurz. Doch keine Angst, wir werden keine Stunden am PC verbringen, wir verfolgen beide den Ansatz, das Bild schon im Moment der Aufnahme so optimal wie möglich festzuhalten. Kleinere Anpassungen sind in der Digitalfotografie allerdings unabdingbar und so werden wir Ihnen auch hier anhand effizienter und nützlicher Methoden zeigen, wie Sie das Beste aus Ihren Aufnahmen rausholen. Neben den naturfotografischen Disziplinen der Landschafts-, Tier- und Makrofotografie werden wir auch Gelegenheit haben, Aspekte der Reisefotografie im Hinblick auf Menschen und Kultur umzusetzen. Hier verhelfen uns die madagassischen Muttersprachler, welche unsere Reise begleiten, spielerisch den Einblick in das Leben und die Kultur der lokalen Bevölkerung und der unterschiedlichen Stämme Madagaskars. Erleben Sie gemeinsam mit uns ein fantastisches Land, dessen reichhaltige Natur und freundliche Menschen es so nirgends sonst auf der Welt gibt.

Workshopübersicht

  • Theorie:
    • Tierfotografie: 2
    • Landschaftsfotografie: 2
  • Praxis:
  • Tierfotografie: 7
  • Landschaftsfotografie: 7
  • Bildbesprechungen: 4

Workshopdetails und Inhalte

Tag 1: Ankunft in Antananarivo

Nach Erledigung der Visaformalitäten werden Sie von einem unserer Guides oder vom uns direkt am Flughafen abgeholt. Je nach der Ankunftszeit ist entweder ein Hoteltransfer und wohlverdiente Ruhe auf dem Programm aber wenn es zeitlich möglich ist werden auch verschiedene Aktivitäten angeboten.

Übernachtung in der “Villa Sibylle”

Tag 2: Antananarivo nach Andasibe

  • Theorieworkshop Tierfotografie (1): Tele- und Supertelefotografie im Regenwald (Andasibe):

Die Wahl der richtigen Brennweite ist in der Tierfotografie essentiell. Hierbei gilt nicht immer „je länger, desto besser“. Wir betrachten die Bildwirkungen unterschiedlicher Brennweiten und ihr Einfluss auf Bildaussage und Bildaufbau. Wie kann ich die Brennweite beeinflussen, welche Vor- und Nachteile bringen lange Brennweiten im Hinblick auf die Bildgestaltung? Wie handhabe ich Tele- und Superteleobjektive im Feld? Möglichkeiten unterschiedlicher Autofokusmodi, AF-Sensoren, Bedienungsmodi. Lichtmessungen in Extremsituationen. Serienaufnahmen.

Tag 3: Lemuren in Andasibe

  • Praxisworkshop Tierfotografie (1): Tele- und Supertelefotografie im Regenwald (Andasibe):

Hier werden in Kleingruppen von 4-6 Teilnehmern die Erkenntnisse des Vortages im Feld angewandt und in Einzelcoachings vertieft. Wir stehen die ganze Zeit mit Rat und Tat zur Seite, um auch fotografisch schwierige Situationen zu meistern. Für einzelne Aufnahmesituationen besteht die Möglichkeit, Superteleobjektive mit Canon-Anschluss zu testen. Ziel sind am Morgen und Vormittag die vielen Lemurenarten, insbesondere die größten Vertreter: Die Indris.

  • Praxisworkshop Tierfotografie (2): Tele- und Makrofotografie nachts im Regenwald (Andasibe):

Hier wird in Kleingruppen von 4-6 Teilnehmern nach einem kurzen Briefing zur Nachtexkursion aufgebrochen. Ziel sind die vielen Reptilien und Amphibienarten des Regenwaldes. Es werden verschiedene Blitztechniken an Beispielen verdeutlicht und sich dem Regenwald auf eine sehr spannende Art genähert. Für einzelne Aufnahmesituationen besteht die Möglichkeit, Makro-Objektive mit Canon-Anschluss zu testen.

Tag 4: Andasibe Regenwald

  • Praxisworkshop Tierfotografie (3): Tele- und Supertelefotografie im Regenwald (Andasibe):

Gute Natur- und Wildlifefotografie lebt von den Möglichkeiten, welche sich einem bietet und welche man sich erarbeiten muss. Wir brechen also erneut auf, um unterschiedlichste Lemuren und Reptilien im Regenwald zu fotografieren. Wir stehen die ganze Zeit mit Rat und Tat zur Seite, um auch fotografisch schwierige Situationen zu meistern. Für einzelne Aufnahmesituationen besteht die Möglichkeit, Superteleobjektive mit Canon-Anschluss zu testen.

  • Praxisworkshop Tierfotografie (4): Tele- und Makrofotografie nachts im Regenwald (Andasibe):

Nachts sind keineswegs alle Katzen grau. Wir tauchen erneut in den nächtlichen Regenwald ein und arbeiten an unserer Blitztechnik. Ziel sind die vielen Reptilien und Amphibienarten des Regenwaldes. Für einzelne Aufnahmesituationen besteht die Möglichkeit, Makro-Objektive mit Canon-Anschluss zu testen.

Tag 5: Andasibe

  • Bildbesprechung (1): Tierfotografie (Andasibe):

Wir sichten gemeinsam eure besten Werke aus den letzten Tagen und besprechen die Ergebnisse konstruktiv auf Großleinwand. Was einen wirklich weiter bringt, ist konstruktive Kritik. Was läuft schon gut, woran kann man die nächsten Tage noch arbeiten und vor allem wie? Lösungsorientierte Ansätze bringen eure Fotografie auf das nächste Level und wir werden auch Zeit haben, uns exemplarisch einige Bearbeitungsschritte und -möglichkeiten anzueignen.

  • Theorieworkshop Landschaftsfotografie (1): Langzeitbelichtung und Filterfotografie (Ostküste):

Landschaftsfotografie braucht Ruhe und Zeit. Wir widmen uns zunächst den relevanten technischen Aspekten wie Brennweite, Fokussierung, Kameramodi, Stativ, Belichtungsbeurteilung via Histogramm, Möglichkeiten des Filtereinsatzes und kommen dann zu gestalterischen Aspekten wie Bildaufbau, Blickführung, Langzeitbelichtung.

Tag 6: Andasibe-Ankan’y Nofy

  • Praxisworkshop Landschaftsfotografie (1): Sonnenauf- und -untergang am Fluss und Meer Teil 1 (Ostküste):

Hier werden in Kleingruppen von 4-6 Teilnehmern die Erkenntnisse des Vortages im Feld angewandt und in Einzelcoachings vertieft. Wir stehen die ganze Zeit mit Rat und Tat zur Seite, um auch fotografisch schwierige Situationen zu meistern. Wir starten zur blauen Stunde am Meer und werden die bunten, sanften Farben des Sonnenaufgangs in Kombination mit wunderbar weichem Wasser auf die Sensoren bannen. Zum Sonnenuntergang werden wir uns am Canal de Pangalanes mit Spiegelungen beschäftigen und unsere Stative für die unterschiedlichsten Blickwinkel aufbauen.

  • Fotofahrt auf dem Canal de Pangalan (Ostküste):

Vom Fluss aus hat man einen ganz eigenen Blick auf das Land und die Tierwelt. Wir brechen auf zu einer entspannten Fotosafari entlang des Canal de Pangalan. Egal ob mit dem Teleobjektiv permanent im Anschlag oder zum relaxten Beobachten der Natur, der Canal ist einmalig.

Tag 7: Ankan’y Nofy

  • Praxisworkshop Landschaftsfotografie (2): Sonnenauf- und -untergang am Fluss und Meer Teil 2 (Ostküste):

Jeder Tag ist anders und so auch jeder Sonnenauf- und -untergang. Wir nutzen die traumhafte Location für neue Bildideen und, um durch Spielerei mit Belichtungszeit und Licht verschiedene Bildlooks zu gestalten. Wir werden sowohl die Küste zum Indischen Ozean als auch die Mangroven des Canal de Pangalan erkunden.

  • Praxisworkshop Tierfotografie (5): Tele- und Makrofotografie im Wildlife-Reservat (Ostküste):

Wir durchstreifen in Kleingruppen von 4-6 Teilnehmern das Privatreservat direkt am Canal und werden die Möglichkeit haben, zahlreiche Vertreter der madegassischen Tierwelt wie etwa Lemuren und Reptilien zu fotografieren. Wir werden an euren Aufnahmetechniken feilen und interessante Bildideen umsetzen. Für einzelne Aufnahmesituationen besteht die Möglichkeit, Makro- und Superteleobjektive mit Canon-Anschluss zu testen.

Tag 8: Ankan’y Nofy – Antananarivo

  • Bildbesprechung (2): Landschafts- und Tierfotografie (Tana):

Wir sichten gemeinsam eure besten Werke aus den letzten Tagen und besprechen die Ergebnisse konstruktiv auf Großleinwand. Was einen wirklich weiter bringt, ist konstruktive Kritik. Was läuft schon gut, woran kann man die nächsten Tage noch arbeiten und vor allem wie? Lösungsorientierte Ansätze bringen eure Fotografie auf das nächste Level und wir werden auch Zeit haben, uns exemplarisch einige Bearbeitungsschritte und -möglichkeiten anzueignen.

Tag 9: Antananarivo-Fianarantsoa

  • Theorieworkshop Tierfotografie (2): Makroaufnahmen (Andringitra):

Wir sehen genau hin. Abbildungsmaßstäbe im Makrobereich eröffnen eine spannende Welt, deren Tücken man kennen muss, um sie gekonnt in Szene zu setzen. Welche technischen Hürden gilt es zu meistern? Bildgestaltung im Mikrokosmos. Weniger ist mehr: gezielte Schärfepunkte setzen. Verschiedene Lichtsituationen bewusst nutzen.

Tag 10: Fianarantsoa – Tsaranoro Gebirge

  • Theorieworkshop Landschaftsfotografie (2): Nacht- und Astrofotografie (Andringitra):

Die moderne Kameratechnik mit ihren lichtempfindlichen Sensoren ermöglicht uns, Szenen zu fotografieren, welche in ihrer Brillanz zu analogen Zeiten kaum denkbar waren. Auch wenn lichtstarke Weitwinkelobjektive hier ihre Stärke ausspielen können, ist auch mit lichtschwächeren Objektiven an den heutigen Kameras einiges machbar. Welche Grenzen setzt mir die Physik? Wie fokussiere ich nachts? Wie bilde ich möglichst alles scharf ab trotz Offenblende? Bulbmodus: Wie lange ist lange genug? Blende, Zeit und ISO wechselseitig verstehen. Wie finde ich die Milchstraße?

  • Praxisworkshop Landschaftsfotografie (3): Nacht- und Astrofotografie (Andringitra):

Direkt nach dem Abendessen geht es los: Wir sind hier an einem der Orte mit der geringsten Lichtverschmutzung überhaupt und dank der Abwesenheit des Mondes (Neumond), herrschen perfekte Möglichkeiten, die Milchstraße auch mit bloßem Auge zu sehen und natürlich auf dem Sensor unserer Kameras zu verewigen. Und das Alles vor der atemberaubenden Kulisse des Andringitra Massivs!

Tag 11: Andringitra Massif

  • Praxisworkshop Landschaftsfotografie (4): Sonnenauf- und -untergang im Andringitra Massiv:

Mit unseren Kameras und Stativen erwarten wir den Tagesanbruch im Andringitra Massiv. Neben Weiwinkelaufnahmen eignet sich die Gebirgslandschaft auch perfekt, um mit dem Teleobjektiv Ausschnitte der Landschaft in perfektem Licht einzufangen. Wir beschäftigen uns mit Belichtungsreihen, um diese Lichtstimmungen auch ohne Grauverlaufsfilter in den Griff zu bekommen. Übung macht den Meister und so werden wir uns auch zum Sonnenuntergang mit verschiedenen Bildwinkeln in der Landschaftsfotografie auseinandersetzen.

  • Praxisworkshop Tierfotografie (6): Tele- und Makrofotografie im Tsaranoro-Tal (Andringitra):

Wir durchstreifen in Kleingruppen von 4-6 Teilnehmern das Tsaranoro-Tal, ein Ausläufer des Andringitra Massivs. Auf der Spur der Kattas (Ringelschwanzlemuren) können wir an unseren Telefotografie-Fähigkeiten feilen, bevor wir dann mitten im Wald in einer kleinen Höhle einem erst vor kurzem entdeckten Reptil aus der Familie der Geckos mit unseren Makro-Objektiven begegnen. Hier werden wir uns mit Fokus-Stacking in der Praxis beschäftigen und zurück in unserer Lodge die Bearbeitungsschritte dafür aneignen. Für einzelne Aufnahmesituationen besteht die Möglichkeit, Makro- und Superteleobjektive mit Canon-Anschluss zu testen.

Tag 12: Pic Chamäleon-Tsaranoro

  • Praxisworkshop Landschaftsfotografie (5): Panoramas vom Peak Chamäleon und/oder Westflanke des Andringitra Massiv:

Wir brechen je nach Wetterlage zum Peak Chamäleon und/oder zur Südflanke des Andringitra Massivs auf. Den atemberaubenden Ausblick nutzen wir, um in die Panoramafotografie einzusteigen. Welche Kamera-Einstellungen sind nötig? Wie viele Bilder bei welcher Brennweite? Was ist der Nodalpunkt und wann ist er wichtig? Erstellung panoramatauglicher Rohdaten? Panoramazubehör? Zurück in unserer Lodge werden wir uns dann mit dem softwarebasierten Zusammenfügen unserer Panoramen beschäftigen.

  • Praxisworkshop Landschaftsfotografie (6): Nacht- und Astropanoramas (Andringitra):

Direkt nach dem Abendessen kombinieren wir nun unsere frisch erworbenen Panoramakenntnisse mit der Astrofotografie. Die geringe Lichtverschmutzung im Andringitra-Massiv und die Abwesenheit des Mondes in den frühen Nachtstunden ermöglichen es uns, die sich über den Himmel spannende Milchstraße von einem Ende des Horizonts bis zum anderen in einem Panorama zu verewigen. Wir stehen natürlich auch hier die ganze Zeit mit Rat und Tat zur Seite, um auch diese fotografisch anspruchsvolle Aufgabe zu meistern. Fokussieren bei Nacht? Erdrotation und Aufnahmezeit? Stacking und Stitching?

Tag 13: Tsaranoro-Anja Park-Ambalavao

  • Praxisworkshop Tierfotografie (7): Tele- und Makrofotografie im Anja Reservat:

Wir durchstreifen in Kleingruppen von 4-6 Teilnehmern das Anja Reservat, ein vorgelagerter Höhenzug des Andringitra Massivs. Für die Telefotografie machen wir uns auf die Suche nach den Kattas (Ringelschwanzlemuren), die Laubstreuschicht durchforsten wir nach Zwergchamäleons, perfekte Tiere, um unsere Fokus-Stacking Qualitäten zu verbessern. Selbiges trainieren wir auch an verschiedenen Sukkulenten („Kakteen“) auf den Felsplateaus. Weitere Inhalte dieses Workshops sind Bildaufbau und Bildgestaltung mit Offenblende. Für einzelne Aufnahmesituationen besteht die Möglichkeit, Makro- und Superteleobjektive mit Canon-Anschluss zu testen.

  • Praxisworkshop Landschaftsfotografie (7): Panoramas und Sonnenuntergang (Anja Reservat):

Die Ausblicke von den Felsplateaus auf unserer Wanderung durchs Anja Reservat nutzen wir, um den Filtereinsatz in der Landschaftsfotografie mit Panoramatechniken zu kombinieren. Wenn die goldene Abendsonne die Felsblöcke in der Landschaft in goldenes Licht taucht, werden unsere Sensoren vor Freude jubeln.

Tag 14: Ambalavao-Antananarivo

  • Bildbesprechung (3): Makro- und Astrofotografie (Antsirabe):

Wir sichten gemeinsam eure besten Werke aus den letzten Tagen und besprechen die Ergebnisse konstruktiv auf Großleinwand. Was einen wirklich weiter bringt, ist konstruktive Kritik. Worauf solltet Ihr in Zukunft achten? Klärung offener Fragen? Lösungsorientierte Ansätze bringen eure Fotografie auf das nächste Level und wir werden auch Zeit haben, uns exemplarisch einige Bearbeitungsschritte und -möglichkeiten anzusehen.

Tag 15: Antananarivo und Umgebung

  • Tag zur freien Verfügung (Tana):

Nach zwei Wochen Blick durch den Sucher, ist es am Tag des Abfluges Zeit, das Land und die Leute ohne Kamera auf sich wirken zu lassen. Es stehen verschiedene Ausflugsziele zur Option wie etwa der ehemalige Königspalast Madagaskars: Der Rova, eine Krokodilfarm, ein Lemurenpark, etc. Selbstverständlich können Sie die Zeit aber auch zum Entspannen nutzen und sich in Ruhe auf den Heimflug vorbereiten.

  • Bildbesprechung (4): „Best of“ und feedback (Tana):

Zu guter Letzt sichten wir noch einmal gemeinsam eure besten Werke aus den vergangenen zwei Wochen und besprechen die Ergebnisse konstruktiv auf Großleinwand. Was einen wirklich weiter bringt, ist konstruktive Kritik. Wie hat sich eure Art der Fotografie in den vergangenen 2 Wochen entwickelt? Was ist noch unklar? Wie geht es weiter? Was mache ich aus dem erworbenen Wissen zuhause? Lösungsorientierte Ansätze bringen eure Fotografie auf das nächste Level und wir werden auch Zeit haben, uns exemplarisch einige Bearbeitungsschritte und -möglichkeiten anzusehen.

Preis pro Person in Halbpension:

8 Gäste3890 €
9 Gäste3780 €
10 Gäste3670 €
11 Gäste3580 €
12  Gäste3450€

Für die Bereitstellung eines Einzelzimmers wird ein Zuschlag von insgesamt 590,00 Euro erhoben.

Die im Grundpreis enthaltenen Leistungen

–    vollständige Planung und Logistik
–   Deutsche Begleitung und  Reiseleitung

–   2 erfahrene Workshopleiter/Mentoren aus  Deutschland
–    Hochwertige Fahrzeuge  inklusive Fahrer und Treibstoff
–    alle Übernachtungen in den angegebenen Hotels
–    Verpflegung betreffend Frühstück und Abendessen
–    Transfers, Steuern und im Programm angegebene Fahrten

Nicht im Grundpreis enthaltene Leistungen

–    Mittagessen und Getränke sowie sonstige individuelle Verpflegung
–    Trinkgelder und alle persönlichen Ausgaben
–    Eintrittsgebühren für die  Nationalparks und privaten Parks
–    zusätzliche lokale Guides und optionale Freizeitangebote
–    Flugpreise für internationale Flüge und Inlandsflüge
–    Steuern für Flüge sowie Flughafengebühren
–    Reisekrankenversicherung und Reiserücktrittsversicherung
–    Visumskosten (fallen aktuell nicht an)

Empfohlenes Foto-Equipment

Sollten Sie Fragen zu dem hier aufgeführten Equipment haben oder sich nicht sicher sein, ob ihr Equipment hier dazu gehört, melden Sie sich gerne bei uns. Wie können Ihnen sehr gerne individuelle Beratung und Beurteilung ihrer Ausrüstung in Bezug auf die Eignung für diese Fotoreise geben.

  • Fotorucksack und Regenschutzhülle. Wir werden in den Nationalparks zu Fuß auf teilweise befestigten Wegen, als auch Querfeldein unterwegs sein. Ein Rucksack ist hier besser geeignet als eine Fototasche. Je nach Umfang des zu transportierenden Fotoequipments geht aber notfalls auch beides.
  • Digitale Spiegelreflexkamera, spiegellose Systemkamera, SLT-Kamera oder hochwertige Bridgekamera, egal ob Vollformat oder Crop-Kameras (APS-C, MFT oder sonstige Sensorgrößen). Wichtig ist nur, dass Parameter wie Blende, Verschlusszeit, Lichtempfindlichkeit des Sensors (ISO) und Autofokus auch manuell eingestellt werden können.
  • Handbuch ihrer Kamera. Wir können bei der Vielzahl an Herstellern und Modellen in der schnelllebigen Fotobranche unmöglich alle Menüpunkte und Untermenüoptionen kennen. Auch wenn sie vermeintlich ihre Kamera gut kennen, werden wir hier und da ggf. doch in die Tiefen der Kameraeinstellungen und Menüstrukturen abtauchen, wofür eine Bedienungsanleitung Gold wert ist.
  • Weitwinkel- und/oder Ultraweitwinkelobjektiv mit Brennweiten bezogen auf Kleinbildformat (Vollformat) von ca. 16-24 mm. Nachfolgend beispielhaft einige mögliche Objektive: 16-35 f/4, 16-35 f/2.8, 17-40 f/4.0, 14-24 f/2.8 für Vollformat oder 12-24 f/4, 11-22 f/4-5.6, 10-18 f/4.5-5.6, 10-20 f/4.5-5.6, 10-20 f/3.5, 11-16 f/2.8 für APS-C oder 10-24 f/4.0, 9-18 f/4-5.6, 12 f/2, 7-14 f/4, 7.5 f/2 für MFT. Diese Aufzählung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und jedes Objektiv, das in den Weiwinkelbereich fällt, kann eingesetzt werden, egal ob Zoom oder Festbrennweite.
  • Tele- und/oder Superteleobjektiv mit Brennweiten bezogen auf das Kleinbildformat (Vollformat) von ca. 100-400 mm ( -600 mm). Nachfolgend beispielhaft einige mögliche Objektive: 70-200 f/4, 70-200 f/2.8, 70-300 f/4-5.6, 50-500 f/4.5-6.3, 100-300 f/4-5.6, 100-400 f/4.5-5.6, 300 f/4, 300 f/2.8, 400 f/5.6, 55-200 f/4-5.6, 55-250 f/4-5.6, 150-600 f/5-6.3. Diese Aufzählung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und jedes Objektiv, das in den (Super)Telebereich fällt, kann eingesetzt werden, egal ob Zoom oder Festbrennweite.

An den Crop-Kameras wie APS-C oder MFT reichen wegen des Verlängerungsfaktors Brennweiten bis 200 mm oder 300 mm oft aus, an Vollformatkameras können 400mm oder auch 600mm sinnvoll sein. Alternativ ist bei lichtstarken Objektiven auch der Einsatz von Telekonvertern möglich (Beispielsweise 70-200 f/2.8 mit 1.4x oder 2x Konverter)

  • Makro- oder makrofähige Objektive (Abbildungsmaßstab 1:2 – 1:4) und/oder Makrohilfsmittel wie Nahlinsen, Zwischenringe oder Retro-Adapter. Ideal sind hier Makro-Festbrennweiten wie ein 60 f/2.8, 100 f/2.8, 105 f/2.8 oder 150 f/2.8, aber auch Teleobjektive mit Makrofähigkeiten (Abbildungsmaßstab 1:2 – 1:4, beispielsweise 70-300 f/4-5.6, 300 f/4, 70-200 f/4, 17-70 f/2.8 Makro) können hier eingesetzt werden, ggf. auch mit Zwischenringen oder Vorsatzlinsen.
  • Externes Blitzgerät zum Aufstecken auf die Kamera, sowie ein Kabel (oder Funktransmitter) zum entfesselten Blitzen, ggf. auch eine kurze Blitzschiene und Bouncer und/oder Minisoftbox/Diffusor
  • Mehrere Kamera- und Blitz-Akkus, sowie deren Ladegeräte.
  • Ausreichend Speicherkarten und optional Backup-System (Image-tank, Laptop mit Kartenleser und externer Festplatte).
  • Reinigungspinsel mit Blasebalg und optische Reinigungstücher.
  • Dreibeinstativ mit Kugelkopf oder Neiger und optional einem L-Winkel zur einfacheren Handhabung. Je nach zu montierender Kamera-Objektiv-Kombination kann es ein leichtes Reisestativ oder ein schwereres großes Stativ sein. Das Stativ muss nicht permanent mitgeschleppt werden, sondern wird an speziellen Locations verwendet.
  • Programmierbarer Fernauslöser, egal ob Funk- oder Kabel. Wichtig ist, das er Langzeitbelichtungen steuern kann.
  • Optional, aber empfohlen ein Filtersystem für beispielsweise 100 mm Rechteckfilter inklusive Grauverlaufs- und ND-Filtern, sowie ggf. Polfilter. Je nach verwendetem Kamerasystem eignen sich auch 75 mm oder 150 mm Rechteckfilter. Wir können Sie hier gerne im Hinblick auf ein kostengünstiges und sinnvolles Einsteigerpaket für die Systemfilterfotografie beraten. Schreiben Sie uns gerne einfach diesbezüglich an. Wer kein Systemfilterset besitzt, sollte zumindest Schraubfilter für sein Weitwinkelobjektiv (ND- und Polfilter) mitbringen, auch wenn dann auf den Einsatz von Grauverlaufsfiltern verzichtet werden muss. Für einzelne Aufnahmesituationen besteht ggf. die Möglichkeit Grauverlaufsfilter mit einem Systemfilterset zu testen.
  • Optional ein Standard-Objektiv mit Brennweiten bezogen auf das Kleinbildformat (Vollformat) von ca. 50 mm. Nachfolgend beispielhaft einige mögliche Objektive: 50 f/1.8, 50 f/1.4, 24-105 f/4, 24-70 f/2.8, 17-70 f/2.8-4 oder 35 f/1.4, 30 f/1.4 auch an Crop-Kameras. Diese Aufzählung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und jedes Objektiv, das in den Standardbrennweitenbereich fällt, kann eingesetzt werden, egal ob Zoom oder Festbrennweite.
  • Optional ein lichtstarkes (Ultra)Weitwinkelobjektiv wie beispielsweise 16-35 f/2.8, 14-24 f/2.8, 24 f/2.8, 24 f/1.4, 20 f/2.8, 20 f/1.4, 16 f/1.4, 15 f/2.4, 14 f/2.8, 12 f/2.8, 12 f/2, 12 f/1.4, 10 f/2.8, 7.5 f/2. Diese Aufzählung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit und jedes (Ultra)Weitwinkelobjektiv mit Lichtstärken von f/2.8 oder besser kann eingesetzt werden, egal ob Zoom oder Festbrennweite, gerne auch komplett manuelle Objektive ohne Autofokus.

Bemerkungen zur Naturfotografie

Alle Fotospots, Locations und Workshopinhalte sind, basierend auf unserer langjährigen Erfahrung als Naturfotografen und Madagaskarreisende, sorgfältig geplant. Dennoch bleibt der Faktor Natur in der Naturfotografie auch ein Stück weit unberechenbar. Wir behalten uns deshalb vor, in Ausnahmefällen den Zeitplan und die Reihenfolge der Workshops abzuändern. In etwa, wenn die Witterung verschiedene Landschaftsaufnahmen am angedachten Tag nicht zulässt, Routen unpassierbar sind oder bestimmte Arten der wildlebenden Tierwelt nicht an dem jeweiligen Tag aufzufinden sind. Wir haben genügend Spielraum im zeitlichen Ablauf und Alternativlocations, sowohl für die Tier-, als auch die Landschaftsfotografie-Workshops eingeplant, so dass auch im Extremfall alle Inhalte vermittelt und in der Praxis trainiert werden können. Wir freuen uns auf euch und unvergessliche Tage in Madagaskar.

Galerie
Eindrücke und Momente


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