Ornithologische Reise durch Madagaskar

Entdecken Sie die Welt der Vögel

Vogelfreunde und Ornithologen finden auf Madagaskar ein ganz besonders breit aufgestellte Spielfeld und können sich nach Herzenslust austoben. Knapp 300 verschiedene Vogelarten wurden auf Madagaskar bereits registriert und hiervon sind mehr als 100 Arten als endemisch eingestuft worden. Wer Vögel beobachten möchte, die es sonst an keinem anderen Ort auf diesem Planeten gibt, der ist auf Madagaskar dementsprechend an der richtigen Stelle.

Da die Welt der Vögel auf Madagaskar so unzählig viele Möglichkeiten und Entdeckungen pg-mad-me-helmet-vanga-by-cuan-rushbietet, haben wir seit einiger Zeit eine spezielle ornithologische Reise durch Madagaskar in unser klassisches Programm aufgenommen. Diese Reise richtet sich an alle, die einen unvergesslichen Blick in die Welt der Vögel Madagaskars werfen möchten und die durchaus bereit sind hierfür die eine oder andere Strapaze auf sich zu nehmen. Madagaskars Vögel leben verständlicherweise vorzugsweise in Gebieten, die von Menschen nur sehr dünn besiedelt sind. Mit all unserer jahrelangen Erfahrung haben wir Ihnen eine Tour zusammengestellt, die vor Highlights nur so strotzt. Nachfolgend möchten wir Ihnen den genauen Ablauf und die verschiedenen Stationen etwas näher skizzieren, damit Sie einen guten Eindruck davon erhalten, was Sie für Ihr Geld erwartet. Sollten sich im Anschluss an die Ausführungen zu ornithologischen Reise durch Madagaskar noch Fragen ergeben, scheuen Sie sich nicht uns zu kontaktieren.

Allgemeine Informationen zu ornithologischen Reise

Auch wenn diese Reise durch Madagaskar in erster Linie darauf abzielt Vögel in ihren natürlichen Lebensräumen zu entdecken und zu beobachten, werden selbstverständlich auch verschiedene andere Tiere keinesfalls dauerhaft im Verborgenen blieben. Gerade bei den Besuchen der verschiedenen Nationalparks werden Ihnen gewissermaßen als kleines Bonbon auch zahlreiche Reptilien und Säugetiere über den Weg laufen.

Vögel lassen sich auf Madagaskar am besten von Oktober bis Dezember beobachten, da sie in diesem Zeitraum schneller und einfacher zu lokalisieren sind. Aber auch bis in den März hinein lassen sich die Tiere hervorragend beobachten. Wenn Sie während der Regenzeit nach Madagaskar reisen, kann es vor allem an der Ostküste des Landes passieren, dass einige Gebiete selbst mit dem Allradauto nicht zu erreichen sind. Um mögliche Alternativen kümmern wir uns aber bereits während der Planung der Reise, weshalb Sie keine großen Verzögerungen zu befürchten haben müssen. Wir arbeiten mit einem festen Team aus Guides und Fremdenführern zusammen, die nicht nur die Hotspots für Vogelliebhaber kennen, sondern auch professionelle Ornithologen zu den besten Beobachtungsplätzen führen können. Hin und wieder wird es notwendig sein, zusätzlich einen lokalen Guide zu engagieren, der dann aber wiederum nicht im Preis inbegriffen ist. Eine genaue Auflistung zu den Preisen und Leistungen auf dieser Tour wird am Ende dieser Ausführungen präsentiert. Die Tour als Ganzes wird für 17 Tage ausgelegt. Abweichungen und individuelle Änderungen hinsichtlich des Zeitplanes sind selbstverständlich möglich.

Der konkrete Tourenplan

Nachfolgend möchten wir den genauen Ablauf der Tour für Sie ein wenig besser skizzieren, damit Sie ganz genaue Vorstellungen von dem bekommen, was Sie auf Ihrer Reise durch Madagaskar erwarten wird. Tatsächlich sind kleinere Abweichungen bisweilen notwendig, wenn beispielsweise das Wetter nicht so mitspielt, wie es zu erwarten war. In diesem Fall sorgen wir aber von Beginn an bereits für einen funktionalen Plan B.

Tag 1: Sie erreichen Antananarivo

Am ersten Tag Ihrer ornithologischen Reise nach Madagaskar steht grundsätzlich nur die Ankunft in der Hauptstadt auf dem Plan. Normalerweise landen die Flugzeuge aus Europa spät am Abend oder in der Nacht in Antananarivo, dementsprechend bleibt an diesem Tag nur wenig Zeit für Unternehmungen. Wir kümmern uns den Transfer und bringen Sie anschließend im nahegelegenen Hotel Villa Sibylle für die Nacht unter. Sollten Sie für diesen Abend noch etwas zu Essen oder zu Trinken benötigen, können wir dies gern für Sie organisieren, sofern Sie uns Ihre Wünsche schon vorab mitteilen.

Tag 2: Sie starten von Antananarivo nach Andasibe

Am zweiten Tag Ihrer ornithologischen Reise durch Madagaskar starten Sie direkt durch und begeben sich schon früh am Morgen über die RN 2 Richtung Osten. Ein erster

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potentieller Halt auf der Strecke ist das private Reservat Madagascar Exotique, das von einem berühmten Forscher geleitet wird. Lemuren, Reptilien und Amphibien begegnen Ihnen hier und posieren teilweise gänzlich ohne Scheu vor Ihrer Kamera. Anschließend geht es weiter nach Moramanga, wo ein weiterer Zwischenstopp eingeplant ist, um beispielsweise ein Mittagessen einzunehmen. Danach fährt Sie das Allradauto direkt in das Analamazoatra-Gebiet, wo verschiedene Naturschutzgebiete, Reservate und Nationalparks auf Sie warten. Das Hotel Vakona Lodge wird Sie an diesem Abend empfangen und Sie mit einem köstlichen Dinner verwöhnen. Da die Unterkunft nahe des Andasibe Nationalparks liegt, lassen sich hier unter Umständen auch bereits erste Vogelbeobachtungen machen.

Häufiger anzutreffende Vögel: Centropus toulo Upupa marginata, Motacilla flaviventris, Foudia madagascariensis, Zosterops maderaspatanus-Ardeola Idae

Seltener anzutreffende Vögel: Glareola ocularis und Falco eleonorae

Tag 3: Ausflug in den Mantadia Nationalpark

Nicht nur die sogenannten geflügelten Wörter berichten von den frühen Vögeln, die häufig die meisten Würmer fangen. Auch in der Realität zeigt sich, dass Vogelbeobachtungen am gewinnbringendsten sind, wenn Sie schon zu früher Stunde beginnen. Genau deshalb brechen Sie am dritten Tag der ornithologischen Reise durch Madagaskar auch schon früh auf. Zunächst erwartet Sie der Mantadia Nationalpark, in dem mehr als 100 verschiedene Vogelarten leben. Viele dieser Vögel sind ein wichtiger Teil des Ökosystems im Mantadia Nationalpark und tragen dazu bei, dass die seltenen Pflanzen und Tiere in diesem Regenwald überleben. Neben den Vögeln erwarten Sie zudem zahlreiche Reptilienarten und auch verschiedene Amphibien. Die Übernachtung erfolgt am heutigen Abend erneut im Hotel Vakona Lodge.

Häufig anzutreffende Vögel: Terpsiphone mutata, Mesitornis unicolor, Caprimulgus enarratus, Pycnonotus priocephalus, Oxylabes madagascariensis, Crossleyia xanthophrys, Philepitta castanea, Bradypterus brunneus (früher Dromaeocercus brunneus), Foudia madagascariensis, Sarothrura insularis, Dryolimnas cuvieri

Seltener anzutreffende Vögel: Euryceros prevostii, Xenopirostris polleni

Tag 4: Ausflug in den Andasibe Nationalpark

Mit der Übernachtung im Hotel Vakona Lodge bieten sich Ihnen zahlreiche Möglichkeiten für Vogelentdeckungstouren am Tag. Heute verschlägt es Sie in den Andasibe Nationalpark, der bei Touristen vor allem für die dort lebenden Indri-Indris bekannt ist. Hierbei handelt es sich zwar um eine überaus seltene und vom Aussterben bedrohte Lemurenart, aber auch für Vogelliebhaber hat der Andasibe Nationalpark einiges zu bieten. An den verschiedenen wunderschönen Wasserfällen im Park, auf den Bäumen und den Lichtungen tummeln sich zahlreiche außergewöhnliche Vogelarten, die sich ganz wundervoll beobachten lassen, bevor Sie am Abend erneut in der Vakona Lodge einkehren und nächtigen.

Häufig anzutreffende Vögel : Coua reynaudii, Leptosomus discolor, Alectroenas madagascariensis, Zoonavena grandidieri, Neodrepanis hypoxantha, Bernieria madagascariensis, Xanthomixis zosterops

Seltener anzutreffende Vögel: Mystacome de Crossley, Hypositte malgache, Bias de Ward

Tag 5: Der Weg führt Sie von Andasibe nach Antsirabe

Am fünften Tag sind keine Vogelbeobachtungen geplant, da die Reise durch Madagaskar Sie nun zunächst weiter in Richtung Westen und anschließend gen Süden

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führt. Es geht auf die RN 7, die als wichtigste Hauptverkehrsader Madagaskars angesehen werden kann. Die gut ausgebaute Straße führt von Madagaskars Hauptstadt Antananarivo bis hinunter zum Kanal von Mosambik, der den südlichsten Zipfel des Landes begrenzt. Für Sie geht es zunächst durch die geschäftigen Vororte von Antananarivo und schon nach kurzer Zeit können Sie beobachten, wie sich die Landschaft rund um die herum verändert. In Behenjy erwartet Sie mit dem Au Coin Du Foie de Gras ein vorzügliches Restaurant, das für seine Spezialitäten sogar über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist. Nach der kurzen Rast geht es direkt weiter, denn Ambatolampy erwartet Sie bereits. Diese Stadt erweist sich im Vergleich zu anderen Städten Madagaskars als deutlich wohlhabender. Dies lässt sich unter anderem auf die nahegelegenen Goldvorkommen zurückführen, basiert aber auch auf der Tatsache, dass das Speditionswesen in Ambatolampy stark gefördert wird. Auch die Aluminiumverarbeitung ist in dieser Stadt groß im Kommen: Aus allen möglichen Metallteilen vermögen es die Arbeiter in den Gießereien Aluminium für die Herstellung ihrer berühmten Töpfe zu gewinnen. Wenn Sie möchten, können Sie einen Blick auf die abenteuerlichen Arbeitsplätze dieser Menschen werfen, jedoch sollten Sie angesichts des in jeglicher Hinsicht fehlenden Arbeitsschutzes hart im Nehmen sein. Die letzte Station auf dem heutigen Tagesplan ist Antsirabe, eine Stadt rund 170 Kilometer südlich von Antananarivo. Schon vor vielen Jahren war Antsirabe für das besonders milde und angenehme Klima sowie für die dort existierenden Heilquellen bekannt. Auch heute noch ist Antsirabe für viele Menschen auf Madagaskar ein überaus beliebter Kurort. Die wohlhabende Stadt präsentiert sich dementsprechend in einem beinahe schon europäischen Stil und zeigt eine regelmäßige Bebauung mit zahlreichen prachtvollen Kolonialvillen. In Antsirabe bietet sich ein Besuch des hiesigen Edelsteinmarktes an, auf dem sich zahlreiche kostbare Mineralien zu angenehmen Preisen erwerben lassen. Für den Abend ist die Übernachtung im Hotel Chambres du Voyageur geplant.

Tag 6: Das Ialatsara-Camp erwartet Sie

Heute können Sie sich in das nahegelegene private Reservat mit dem Namen Ialatsara-Camp begeben. Dort suchen die meisten Touristen zwar ausschließlich nach den verschiedenen sehr seltenen Lemuren, die dort leben, aber daneben gibt es auch zahlreiche interessante Vogelarten zu entdecken und beobachten. Oftmals kann Daniel, der Leiter des Camps, eine Führung mit zahlreichen zusätzlichen Informationen begleiten, die auch für ausgewiesene Experten noch eine Bereicherung sein können.

Häufig anzutreffende Vögel: Monticola saxatilis, Upupa marginata, Coracopsis vasa, Coua caerulea

Seltener anzutreffende Vögel: Mesitornis unicolor, Brachypteracias leptosomus, Atelornis crossleyi, Accipiter henstii

Tag 7 und 8: Ausflug in den beeindruckenden Ranomafana Nationalpark

Der Ranomafana Nationalpark gilt als einer der letzten heute noch intakten Bergnebelwälder auf diesem Planeten und nimmt Sie am siebten und achten Tag dieser Reise für sich ein. Schon früh am Morgen begeben Sie sich mit dem Auto die Serpentinen hinauf zum Parkeingang. Gerade jetzt sind die Lemuren im Wald besonders aktiv und so offenbart sich der ganze Zauber dieses unberührten und ursprünglichen Fleckchens Erde. Um besonders früh am Morgen aufbrechen zu können, wird das Frühstück direkt im Park als kleines Picknick am Aussichtspunkt mit dem verheißungsvollen Namen Solitude eingenommen. Mit etwas Glück lassen sich jetzt schon die ersten Vogelbeobachtungen machen. Die individuellen Touren durch den Ranomafana Nationalpark sind jeweils abhängig von Ihrer Konstitution und müssen mit dem Guide vor Ort besprochen werden. Da der Nationalpark eine derart große Fülle an verschiedenen Vogelarten bietet, können diese nachfolgend nicht im Detail näher aufgezählt werden. Insgesamt sind mehr als 115 verschiedene Vogelarten im Ranomafana Nationalpark zuhause und rund 30 Prozent davon, lassen sich nur in diesem Gebiet beobachten. Zusätzlich begeistert aber auch die Aussicht auf zwölf verschiedene Lemurenarten, beinahe 100 verschiedene Amphibienarten und die Übernachtung im angenehmen und gemütlichen Chez Gaspard.

Tag 9: Weiterfahrt zum Isalo Nationalpark

Nach den ausgiebigen und atemberaubenden Vogelbeobachtungen im Ranomafana Nationalpark steht der neunte Tag der Reise größtenteils im Zeichen der Weiterfahrt zum Foudy MadagascariensisIsalo Nationalpark. Zunächst begeben Sie sich nach dem Frühstück mit dem Allradauto nach Fianarantsoa, das ein Stückchen zurück auf der Strecke liegt, die sie vor ein paar Tagen genommen haben. Sie bewegen sich jetzt durch Reisfelder, die im Sonnenlicht angenehm golden und warm schimmern. Die Fahrt geht weiter nach Süden, wobei sich die Landschaft mit jedem Meter verändert. Immer mehr Granitfelsen tauchen auf und die üppige Pflanzenwelt weicht einer eher kargen Graslandschaft. Auch die roten Lateritböden, für die Madagaskar sich den Beinamen Rote Insel verdient hat, werden nun immer häufiger. Nach dem Mittagessen ist ein kurzer Stopp im sogenannten Anja-Park geplant. Hierbei handelt es sich um ein selbst verwaltetes Naturreservat, das von einigen Dorfbewohnern der naheliegenden Umgebung ins Leben gerufen wurde, um aktiv einen Beitrag zum Naturschutz auf Madagaskar zu leisten. In diesem Park finden sich zahlreiche verschiedene Lemuren, aber selbstverständlich auch einige faszinierende Vogelarten. Hinter dem Anja-Park wird die Landschaft dann immer kärger und die zentrale Hochebene liegt nun eindeutig hinter Ihnen. Gegen Nachmittag ist die Ankunft am berühmten Isalo Nationalpark geplant. Dieser gilt als der berühmteste der gesamten Insel, weshalb dieser auch bei Ihrer ornithologischen Reise durch Madagaskar unbedingt auf dem Plan stehen muss. Die Übernachtung am neunten Tag ist in der Isalo Rock Lodge 4**** geplant.

Tag 10: Der Isalo Nationalpark heißt Sie willkommen

Am zehnten Tag heißt Sie der Isalo Nationalpark recht herzlich willkommen und begegnet Ihnen mit all seinen faszinierenden Geheimnissen. Seltsame Granit- und Sandsteinskulpturen zusammen mit einer außergewöhnlichen Flora und Fauna warten nur auf Sie. Von außen betrachtet mag es vielleicht so aussehen, als bestünde der Isalo Nationalpark ausschließlich aus tristen Felsformationen, die teilweise bereits in der Jurazeit entstanden sind. Wenn Sie den Nationalpark jedoch betreten, werden Sie sehr schnell feststellen, wie viele Geheimnisse es hier zu entdecken gibt. Zahlreiche natürliche Pools, Wasserfälle und jede Menge tropische Natur werden sich vor Ihren Augen präsentieren und mit ihnen auch die verschiedenen Vogelarten, die dieses Gebiet bewohnen. Auch im Isalo Nationalpark können Sie den konkreten Verlauf der Tour an Ihre individuellen Bedürfnisse sowie Ihre körperliche Konstitution anpassen. Grundsätzlich können wir aber versichern, dass das Wandern im Bergmassiv nicht besonders schwierig ist. Lediglich die Hitze macht einigen Touristen hin und wieder etwas zu schaffen. Auch heute erfolgt die Übernachtung in der bereits bekannten Isalo Rock Lodge.

Tag 11: Der Zombitse Nationalpark und die Weiterfahrt nach Ifaty

Am elften Tag stehen Ihnen sowohl Vogelbeobachtungen als auch die Weiterreise mit dem Auto bevor. Der Weg führt Sie im Allradauto noch weiter Richtung Süden und die

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Savanne sowie das Wüstenklima begleiten Sie nun. Nur wenige Regentage im Jahr benetzen in dieser Gegend den Boden und trotzdem haben sich die heimische Flora und Fauna optimal angepasst. Besonders außergewöhnlich zeigt sich dies an einem Nationalpark, der plötzlich wie eine Fata Morgana inmitten der Wüstenlandschaft auftaucht. Dabei ist dieser Nationalpark vor allem für Vogelfreunde von besonderer Bedeutung. Rund 47 Prozent der einheimischen Vögel Madagaskars sind im Zombitse Nationalpark zuhause. Der Bernieria apperti kommt auf der ganzen Insel nur hier vor und auch sehr seltene Lemuren lassen sich hier entdecken. Nach dem Besuch des Nationalparks geht es weiter Richtung Tulear, wo vor allem die Botaniker voll auf Ihre Kosten kommen. Baobabs, Euphorbien und viele andere Pflanzenarten haben sich auf einzigartige Art und Wiese an die vorherrschenden klimatischen Verhältnisse angepasst und bieten zahlreiche Gelegenheiten für individuelle Studien oder einfach nur spektakuläre Fotomotive. Ebenfalls eindrucksvoll sind auch die Gräber der Mahafaly, die sich rechts und links der von Ihnen befahrenen Straße aus dem Boden erheben. In Tulear sollten Sie dann einen Zwischenstopp einlegen und das besondere Flair der Küstenstadt genießen, bevor es Sie weiter nach Ifaty trägt. Dort erwartet Sie das Hotel Belle Vue, welches nahe am Strand gelegen ist und dementsprechend zu einem abendlichen Spaziergang an der Brandung des Meeres verlockt.

Tag 12: Sie erkunden Ifaty und die Umgebung

Der zwölfte Tag steht zur Hälfte im Zeichen der Vogelbeobachtungen und zur anderen Hälfte zu Ihrer freien Verfügung. In der morgendlichen Hälfte brechen Sie so früh wie

möglich auf und statten dem nahe Ifaty gelegenen Dornenwald einen Besuch ab. Dort wachsen rund 400 Baobabs in die Höhe und einige von ihnen sind nachweislich schon mehr als 1.000 Jahre alt. Allein durch diese Tatsache bekommt der Dornenwald eine ganze besondere Atmosphäre. Verschiedene Sukkulenten verteilen sich zudem auf dem Boden, sodass das Gelände nur schwer zugänglich ist. Für die zahlreichen Vögel, die in diesem Gebiet brüten, erweist sich dies als zusätzliche Schutzfunktion. Viele der hier lebenden Vögel sind endemisch und können optimal beobachtet werden. Am Nachmittag können wir Ihnen dann empfehlen ein wenig Entspannung am Strand zu suchen, vielleicht ein wenig zu schnorcheln oder zu tauchen. Wer möchte und sich zur richtigen Jahreszeit in der Gegend aufhält, kann im Juli und im August zusätzlich die Buckelwale vor der Küste beobachten. Sollten Sie weitere Informationen benötigen, freuen wir uns, wenn Sie uns ansprechen. Auch heute dürfen Sie gegen Abend ins strandnahe Hotel Belle Vue einkehren.

Häufig anzutreffende Vögel: Xenopirostris xenopirostris, Falculea palliata, Newtonia archboldi, Nesillas typica

Seltener anzutreffende Vögel: Monias benschi, Uratelornis chimaera

Tag 13: Es geht weiter nach Anakao

Heute verlassen Sie Ifaty und begeben sich über die staubige Piste zunächst zurück nach Tulear. Dort haben Sie zunächst Zeit für eine kleine Stadtbesichtigung, bevor Sie mit dem Boot nach Aanakao übersetzen. Ein geländegängiges Fahrzeug bringt Sie anschließend weiter zum Relais d`Ambola, wo der gleichnamige Strand, der ohne Zweifel zu den schönsten der ganzen Insel gehört, Sie bereits erwartet.

Tag 14: Der Tsimanampesotse Nationalpark erwartet Sie

Am heutigen Tag erwartet Sie ein ganz besonderes Highlight, denn einer der ältesten und Wiedehopfgleichzeitig auch der am wenigsten bekannten Nationalparks auf Madagaskar erwartet Sie: der Tsimanampesotse Nationalpark. Bis zu 90 Prozent der hier lebenden Tiere und Pflanzen gibt es ausschließlich auf Madagaskar und der Tsimanampesotse Nationalpark wurde bereits im Jahr 1927 gegründet. Auf den mehr als 40.000 Hektar leben mehr als 112 verschiedene Vogelarten und nebenbei auch einige Lemuren sowie rund 39 verschiedene Reptilienarten. Darüber hinaus beherbergt der Tsimanampesotse Nationalpark ein gewaltiges Kalksteinplateau sowie einen wundervoll gelegenen See. Die Übernachtung erfolgt nach einem ausgiebigen Tag mit zahlreichen Vogelbeobachtungen erneut im Relais d`Ambola.

Häufig anzutreffende Vögel: Calicalicus rufocarpalis, Xenopirostris xenopirostris, Flamingos.

Seltener anzutreffende Vögel: Newtonia archboldi

Tag 15: Es geht zurück nach Antananarivo

Am 15. Tag neigt sich Ihre Tour bereits dem Ende zu und die erste Stufe der Heimreise steht auf dem Plan. Mit einem nationalen Flug von Tulear geht es nach Antananarivo. Je nachdem wann das Flugzeug in der Hauptstadt landet, können Sie auf Wunsch noch eine Stadtbesichtigung durchführen.

Tag 16: Die Hauptstadt Antananarivo erwartet Sie

Am letzten Tag Ihrer Reise können Sie die Stadt Antananarivo mit ihrem ganz besonderen Flair noch einmal ausgiebig erkunden. Machen Sie sich auf eine Tour durch die Stadt oder fahren Sie in den nahegelegenen Lemurs Park, wo Sie noch einmal die außergewöhnlichen Bewohner Madagaskars hautnah erleben können. Zum Abschluss gibt es noch einmal ein köstliches Essen in einem der renommierten Restaurants von Antananarivo, bevor der Transfer zum Flughafen gestartet wird.

Tag 17: Sie reisen nach Europa zurück

Der letzte Tag Ihrer Reise ist ausschließlich dem Rückflug vorbehalten, der Sie dorthin bringt, wo Sie als nächstes erwartet werden.

Zahlen und Fakten zur Reise

Die obig vorgestellte ornithologische Reise ist grundsätzlich für eine flexible Personenanzahl buchbar und wird von uns sehr gern mit Rücksicht auf Ihre besonderen Vorlieben organisiert. Nachfolgend bieten wir Ihnen zum einen eine klare Preisliste, der Sie die Kosten für die Reise pro Person ohne jegliche Flugtransfers entnehmen können. Darüber hinaus listen wir unterhalb der Tabelle noch einmal alle Leistungen auf, die Sie während Ihrer Reise erwarten können. Sollten Sie an dieser ornithologischen Reise durch Madagaskar Interesse haben oder zusätzlich Informationen zum Reiseablauf sowie den auf der Insel zu beobachtenden Vögeln haben, stehen wir Ihnen gern mit unserem Wissen zur Seite.

 

Ornithologische Reise – 17 TagePreis pro Person
2 bis 3 Gäste3250 €
4 Gäste2990 €
5 bis 8 Gäste2850 €
9 bis 12 Gäste2750 €
12 Gäste und mehr2590 €

Für Einzelzimmer müssen wir einen Zuschlag von 490,00 Euro berechnen.

Leistungen im Grundpreis:

  • Geländewagen inklusive Diesel und Fahrer
  • Unterkünfte (wie angegeben)
  • Frühstück und Abendessen (wie angegeben)
  • Eintritt in die aufgelisteten Nationalparks
  • Reiseleiter (deutsch oder englisch)
  • Kosten für Verpflegung und Unterkunft der Begleitperson
  • Autoversicherung und Steuern
  • Transfers

Leistungen nicht im Grundpreis:

  • Trinkgelder
  • Bezahlung der einheimischen Guides in den Nationalparks
  • Getränke
  • Flugtickets
  • Mittagessen
  • individuelle Aktivitäten
  • persönliche Ausgaben

 


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