Die Pachypodien auf Madagaskar

Die Pachypodien oder auch Sukkulenten bilden eine recht abenteuerliche Pflanzengattung auf Madagaskar. Mit ihren teilweise bizarr anmutenden Wuchsformen und ihrer besonderen Überlebensfähigkeit stellen sie ein regelrechtes Faszinosum dar. In einem Urlaub auf Madagaskar sollten Sie sich diese atemberaubenden Pflanzen deshalb keinesfalls entgehen lassen. Unsere geführten Reisen durch Madagaskar entführen Sie in die Welt dieser spektakulären Pflanzen und lassen Sie zudem auch zahlreiche andere Naturschätze Madagaskars entdecken. Sprechen Sie uns am besten gleich an und informieren Sie sich über unsere verschiedenen Reiseangebote, bei denen wir von Themenreisen bis hin zu Individualreisen einiges anzubieten haben. Sicher ist auch für Sie das passende Angebot dabei.

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Die Sukkulenten Madagaskars

Die Pachypodien gehören zu den Sukkulenten, die wiederum keine eigene Pflanzengattung sind. Als Sukkulenten werden solche Pflanzen bezeichnet, die über ein wasserspeicherndes Pflanzenorgan verfügen. Dadurch passen sich die Sukkulenten optimal an sehr trockene Umgebungsverhältnisse an, in denen es meistens nur sehr selten regnet und die Wasservorräte somit stark begrenzt sind. Die meisten Menschen denken bei Sukkulenten zuallererst an Kakteen, jedoch gibt es auch zahlreiche andere Sukkulenten auf Madagaskar, die mit den Kakteen keineswegs verwandt sind. Agavengewächse sind hierfür ein besonders gutes Beispiel. Sisal ist ein Agavengewächs und seit einiger Zeit auch auf Madagaskar beheimatet. Ursprünglich stammt diese Pflanze allerdings aus Mittelamerika. Andere Sukkulenten sind endemisch und dementsprechend nur auf Madagaskar beheimatet. Hierzu gehören verschiedene Gattungen wie zum Beispiel viele Hundsgiftgewächse, zu denen auch die Pachypodien gehören. Weiterhin sind einige Wolfsmilchgewächse, einige Hülsenfrüchtler und auch einige Malvengewächse als Sukkulenten zu bezeichnen.

Zwei Beispiele für die spektakulären Sukkulenten auf Madagaskar

Im vorherigen Abschnitt wurde bereits davon gesprochen wie vielseitig und abwechslungsreich die Welt der Sukkulenten auf Madagaskar ist. Um einen noch besseren Einblick zu gewährleisten, werden nachfolgend zwei besonders erstaunliche und aufsehenerregende Beispiele vorgestellt. So können Sie sich gleichsam für Ihre nächste Reise nach Madagaskar inspirieren lassen.

Die Madagaskar-Palme

Die Madagaskar-Palme stammt, wie der Name bereits verrät, ursprünglich aus Madagaskar. Der botanische Name dieser Pflanze lautet Pachypodium lamerei, wobei sich Madagaskar PalmePaychopodium in etwa mit „dicker Fuß“ übersetzen lässt. Die Madagaskar-Palme entstammt der Familie der Hundsgiftgewächse und wird auch in Deutschland gern als Zimmerpflanze kultiviert. Der Vorteil der Madagaskar-Palme: Da sie als Sukkulent sehr robust ist, geht sie auch bei geringer Pflege nur sehr selten ein. Auf Madagaskar gibt es insgesamt 13 verschiedene Arten, von denen einige bis zu sechs Meter hoch wachsen können und andere eher nur so groß wie Kieselsteine werden. Die Madagaskar-Palmen besitzen ein sogenanntes Dornenkleid, wobei diese Dornen eigentlich Nebenblätter sind. Diese Nebenblätter sind sehr verdickt und wirken deshalb wie ein Stachel. Die Pachypodien sind übrigens sehr langsam wachsende Pflanzen. Bis sie das erste Mal blühen, können deshalb locker bis zu zehn Jahre vergehen. Den Namen Pachypodium, also „dicker Fuß“ hat die Pflanze übrigens bekommen, weil sie jede Menge Wasser im unteren Teil ihres Stammes speichert. Der Saft im Inneren der Pflanze ist darüber hinaus giftig und sehr klebrig, weshalb die Madagaskar-Palme besser nicht zu häufig berührt werden sollte.

Die Aloe-Gewächse

Aloe Vera ist hierzulande vor allem im kosmetischen und ernährungswissenschaftlichen Bereich begehrt und bekannt. Der Extrakt aus der Pflanze soll für die körperliche Gesundheit wahre Wunder bewirken können und wird deshalb an Mausmaki in Cap Sainte Marievielen Orten auf der Welt schon seit Jahren kultiviert. In Madagaskar gibt es zahlreiche Aloen, wobei die Gesamtzahl dieser Gattung rund 500 verschiedene Arten umfasst. Von diesen sind selbstverständlich keinesfalls alle auf Madagaskar beheimatet. Aloen zählen zu den sogenannten Blattsukkulenten und unterscheiden sich damit von den Pachypodien. Die Blattsukkulenten speichern das zum Überleben notwendige Wasser in ihren Blättern, die sich dadurch stark verdicken. Aloen begeistern aber auch durch teilweise sehr beeindruckende Blütenstände, die sich mit einer anmutigen Farbenpracht präsentieren. Leider sind heutzutage viele Arten stark gefährdet oder zumindest bedroht. Die Sukkulenten auf Madagaskar sind auf einer Reise unbedingt einen Blick wert. Dabei sollten Sie als Reisender aber nicht vergessen, dass die meisten dieser Arten durchaus gefährdet sind. Der Raubbau am madagassischen Regenwald sowie die Klimaveränderungen beeinflussen auch den Lebensraum der madagassischen Sukkulenten. Mit Ihrem Urlaub auf Madagaskar können Sie aktiv dazu beitragen, die spektakuläre Artenvielfalt auf der Insel am Leben zu erhalten. Unsere geführten Naturreisen bringen Sie außerdem nah an die Pflanzen heran, was einige wirklich spektakuläre Erinnerungen und Augenblicke mit sich bringt. Fragen Sie gern nach unseren aktuellen Reiseangeboten.