Die Pracht der Pisten – mit uns die Terra Incognita in Madagaskar erleben

24 Tage Reise
Eine einzigartige Reise von Tana entlang der Ostküste, durch den tiefen Süden bis in den wilden Westen. Eine Spezialreise für Gäste, die Kontakte zur Bevölkerung und vor allem ein Verschmelzen mit der einzigartigen Natur suchen. Mit einem gewissen Aufwand und Mühe ermöglichen wir ihnen einen Zugang zu den ungewöhnlichsten Landschaften und unterschiedlichsten Klimazonen die Madagaskar zu bieten hat.

Reisetermin: Mitte Mai bis Mitte November 2016
Persönliche Begleitung von Nicole und Klaus Konnerth

Pracht der Pisten Komplett Sie suchen eine Reise nach Madagaskar, die in punkto Individualität und Erlebnisfaktor ihres gleichen sucht? Im Rahmen einer einzigen Reise einen großen Teil der „Terra Incognita“ zu entdecken und zu erleben?
Dies ist nun erstmalig mit der hier angebotenen Reise möglich.
In den meisten Fällen sind Reisen nach Madagaskar entlang Der Ostküste, in den Süden oder an der Westküste orientiert. Diese einzig von uns angebotene Reise verbindet all diese Lokationen in einer einzigen und deshalb äußerst anspruchsvollen Reise. Es wird nahezu die Hälfte der Insel umrundet. Mit einem sehr erfahrenen Fahrer, speziell für schwierige Pisten hergerichteten Toyota Landcruiser und unserer persönlichen Begleitung bleiben keine Wünsche offen.

Die ganze südliche Hälfte von der riesigen Insel ist hier in einer Reise angeboten, die Tour besteht aus drei Teilen die hier ausführlich beschrieben werden.

Teil 1: In Richtung „Terra Incognita“

Die Reise beginnt in der Hauptstadt Antananarivo und führt Sie zunächst auf der N7 in Richtung Süd/Osten, sie teilt sich in drei sehr verschiedene Abschnitte ein:

Das Hochland und die Ostküste, das Land der Dornenmenschen und schließlich die Baobab Tour entlang der Westküste am Kanal von Mosambik.
Von Antananarivo geht es erstmals über einen eher klassischen Teil der üblichen Reiserouten nach Antsirabe, Ranomafana N.P. und Manakara.
An der Ostküste, ab Manakara, Farafangana und Vaingandrano, führt Sie der Reiseverlauf über teilweise schwierige Pisten und 10 Fähren für die Flussüberquerungen bis in den tiefen und heißen Süden. Dort können Sie ein paar Tage in Fort Dauphin entspannen bevor der 2.Teil der Tour beginnt:

Teil 2: Das Land der Dornenmenschen.

Dieser Abschnitt der Reise wird bei ihnen sicherlich unvergessliche Eindrücke Cap Sainte Mariehinterlassen: Unendliche Weiten, bizarre und einzigartige Dornenwälder in den verschiedensten Formen und ein riesiges Labyrinth aus Sandpisten, welche diese fast menschenleere Gegend durchzieht. An der südlichsten Spitze von Madagaskar, Cap Saint Marie, bis Lavanono ca. 30 km nordwestlich davon, ist der Lebensraum der wunderschönen Strahlenschildkröten.  Man findet sie dort noch in großer Anzahl und auch die stattliche Größe mancher Exemplare ist eine Seltenheit.

Teil 3: Die  Baobab Tour

Ab Tulear geht es durch dünn besiedelte Dornenwälder, Dideraceen und Baobab Landschaft entlang dem Mosambik Kanal nach Norden. Nirgendwo auf Madagaskar und wahrscheinlich nirgendwo auf der Welt kann man so viele Baobab-Arten in unterschiedlichen, gigantischen und bizarren Formen sehen, als in dieser Gegend. Sieben der 8 Arten von Baobabs die es insgesamt auf der Welt gibt wachsen hier.
Baobab TourNach dieser Tour, wo täglich hunderte dieser Riesen ohne jegliche Menschenmenge bewundert und fotografiert werden können, ist die weltweit bekannte Baobab Allee in Morondava fast unscheinbar geworden. Dieses Highlight steht trotzdem auf dem Programm wenn der Kirindy N.P. besichtigt wird.
Diese Reise kann individuell gebucht werden aber es kann auch eine Gruppenreise zu festen Terminen werden. Drei bis vier Gäste höchstens pro Geländewagen. Bei einem Angebot zu festen Daten findet die Reise mit Sicherheit statt, bis zu 12 Gästen können sich unabhängig voneinander zu diesem Reiseablauf und den obengenannten Reiseterminen anmelden. Die jeweilige Anzahl der festen Buchungen wird aktualisiert, wenn neue Gäste dazukommen. Der Preis für alle Teilnehmer wird billiger, wenn mehr Gäste an der Reise beteiligt sind.
Diese Reise ist nur während der Trockenzeit Mitte Mai und Mitte November machbar. Lange Fahrten in schwierigem Gelände, teilweise unkomfortable Unterkünfte oder mittelmäßige Restaurants müssen in diesem Teil in Kauf genommen werden und bei so einer Tour ladet sich oft auch das Unerwartete ein, was kurzfristige Änderungen im Reisverlauf nötig machen könnten. Es gibt insgesamt 11 Flussüberquerungen mit Fähren und manche mit dem Auto durch mehr oder weniger tiefes Wasser.
Eine gute Kondition ist trotz sehr geringem physischen Aufwand nötig. Die Tour ist meist abseits von bewohnten Gegenden.
Es ist die schönste und weitaus vielfaltigste Reise die man sich auf Madagaskar vorstellen kann. Die erstellte Tour wurde von uns mit deutscher Gründlichkeit erprobt, organisiert und möglich gemacht.
Anschlusstouren zu den Tsingy von Bemaraha oder entlang der RN7, sowie eine Teilung der Gesamttour in einzelne Abschnitte sind möglich und können individuell angefragt und geplant werden.

Tag 1 Ankunft in Antananarivo

Nach Erledigung der Visaformalitäten werden Sie von einem unserer Guides oder von uns direkt am Flughafen abgeholt.  Je nach der Ankunftszeit werden sie dann entweder  zur Übernachtung in die “Villa Sibylle” gefahren um dort die wohlverdienter Ruhe zu genießen, oder es werden verschiedene Aktivitäten angeboten, wenn es Zeitlich möglich ist.

Tag 2 Antananarivo-Antsirabe

Wir fahren über die kurvenreiche Straße durch die geschäftigen Vororte von Tana durch das Hochland, ehe wir in Behenjy oder Ambatolampy zu Mittag rasten.
Antsirabe befindet sich 170km südlich von Antananarivo, diese große Stadt ist ein bedeutender Wirtschaftsstandort und berühmt für ihr angenehmes Höhenklima und die Heilquellen. Im 19. Jhd. von norwegischen Missionaren gegründet, wirkt Antsirabe deutlich „europäischer“ als andere Städte Madagaskars, wovon vor allem die prachtvollen Kolonialvillen und die regelmäßige Bebauung Zeugnis ablegen.
Im Garten des Hotels gibt es unzählige Chamäleons die alle auf den Bäumen versteckt sind und einige Strahlenschildkröten die man oft auf einer kleinen Insel mitten im See beobachten kann.
Übernachtung im Hotel „Chambres du Voyageur

Tag 3 Antsirabe-Ranomafana

Wir verlassen Antsirabe und die Straße schlängelt sich weiter, bis wir ins „Ialatsara Forest Camp“ kommen.Giraffenkäfer Das private Reservat ist Heimat zahlreicher seltener Lemuren Arten. Sie können auf einem kleinen Pirschgang entdeckt und beobachtet werden. Oft sieht man auch welche, während man die Gastfreundschaft des Besitzers genießt und zu Mittag isst.
Danach ändert sich die Landschaft wieder mal auf sehr spannende Weise, man sieht üppige Vegetation mit  Bäumen, Baumfarnen und einen gigantischen Wasserfall im Regenwald, auf dem Weg nach Ranomafana.
Übernachtung im Hotel Grenat

Tag 4 Ranomafana N.P.-Manakara

Über mehr als 42.000 ha erstreckt sich der Ranomafana Nationalpark, der erst 1991 gegründet wurde und seit 2007 Teil des UNESCO Weltkulturerbe ist. In diesem Park, der sich auf etwa 1300 m Höhe befindet, kann man einen der letzten Bergnebelwälder der Erde besuchen.  Ranomafana Er ist ein wahrhaft einzigartiges Biotop. Mit viel Glück, kann man alle 12 Lemuren Arten, über 100 Vogelarten (von denen 68 vom Aussterben bedroht sind), Insekten, Frösche, Reptilien, riesige Bäume und Farne sehen. Wanderungen können je nach Lust der Teilnehmer unternommen werden.
Schon früh am Morgen fahren wir die serpentinenreiche Straße hinauf zum Parkeingang, da die zahlreichen Lemuren und Vögel um diese Zeit am aktivsten sind. Der Regenwald offenbart seinen ganzen Zauber und ist erfüllt mit den Rufen des Waldes.
Je nach Kondition und Interesse können unterschiedliche Rundwanderungen während des Vormittags unternommen werden.
Danach geht es weiter durch die faszinierende Hügellandschaft bei Irondro, bis wir nach kaum 3 Stunden nachmittags Seeluft schnuppern können. Die typischen Häuser auf Pfählen gesäumt von Palmen, zeigen die Nähe der regenreichen Ostküste an. Im Küstenort Manakara sehen wir dann erstmals den Indischen Ozean mit seiner blauen, unendlichen Weite und seine Brandung an den langen Sandstränden der Stadt, laden zum Träumen ein.
Ein Besuch auf dem belebten Markt in Manakara bietet Gelegenheit zum günstigen Kauf von erstklassiger Vanille und dem sehr aromatischen madagassischen Pfeffer. Auch andere dort erzeugten Gewürze wie Muskat, Zimt, Nelken und Curcuma sollten nicht außer Acht gelassen werden, da sie preislich und Qualitätsmäßig so in Deutschland fast nicht zu bekommen sind.
Übernachtung im Hotel „La Vanille“

Tag 5 Manakara-Vaingandrano-Sandravinany

Landschaftlich gesehen ist dieser Abschnitt, der abwechslungsreichste und außergewöhnlichste Teil dieser Reise. Die Voraussetzung zur Bewältigung dieser Etappe ist ein sehr früher Aufbruch. Wir fahren die ersten 180 km entlang der Ostküste auf einer gut ausgebauten und geteerten Straße bis Vangaindrano. Ab hier liegen etwa 110 km, Sandavinanyteilweise sehr extreme Piste und vier Fähren vor uns, bevor wir unsere Unterkunft “Le relais du sud-est” erreichen. Wir starten gleich zu Beginn mit dem schwierigsten Teil von Vangaindrano bis zur 25 km entfernten Fähre von Masinananaka. Diese zweistündige und anspruchsvolle Fahrt auf schlammigem Weg fordern  Fahrer und Auto einiges ab. Nach dem Übersetzen müssen wir, in weiteren zwei Stunden,  35 km bis zur 2. Fähre in Manambondro, zurücklegen. Hier gibt es zwei Möglichkeiten zum Übernachten, welche aber nicht gerade einladend sind und nur im äußersten Notfall herangezogen werden. Wiederum eine zweistündige Fahrt führt uns nach dem Übersetzen ins 25 km entfernte Befasy zur vorletzten Fähre. Auf der anderen Seite des Flusses erstreckt sich eine kahlere Landschaft mit runden Hügeln in welcher nur sehr vereinzelt Menschen anzutreffen sind. Für das Durchfahren dieser merkwürdigen Gegend benötigen wie circa zweieinhalb Stunden für eine Distanz von 25 km und führt uns zur 4. und letzten Fähre des heutigen Tages in Maroroy, bevor wir zum Endspurt zu unserer Unterkunft ansetzen. Nach einiger Zeit taucht plötzlich im Nirgendwo ein einzelner Wegweiser auf, mit der Aufschrift “Le relais de Sandravinany“.  Wir folgen ihm. Er führt uns zum Ozean und tatsächlich: Es ist ein Franzose, der sich hier am Indischen Ozean, weitab jeglicher Zivilisation, in der Einsamkeit angesiedelt und ein angenehmes Hotel eröffnet hat. Falls die Unterkunft geschlossen wäre, Weiterfahrt nach Manantenina.
Unterkunft im Le relais du sud-est

Tag 6 Sandravinany-Fort Dauphin

Am frühen Morgen geht es wieder auf die Kuppen der runden Hügel die den Ozean soweit das Auge reicht dominieren.
Nach dem Frühstück geht es weiter, erstmals bis zu Fähre N°5 in Manampanihy.
Piste nach SandravinanyNach 3km durchqueren wir den Ort Manantenina und fahren danach sofort weiter bis zur Fähre N°6 die sich in Esama befindet. Nach der Übersetzung ans andere Ufer dauert es nochmals 1h20 für die 18 km bis zu der nächsten Fähre (N° 7) in Manambato. Die Piste ist in besserem Zustand und sie wird teilweise erneuert.
Wiederum 15km später kommen wir bei der Fähre N°8 in Iabokoho an, auch auf dieser Strecke gibt es zahlreiche Baustellen und Umleitungen und etwa eine Stunde Fahrzeit bis zur Fähre N°9 in Vatomirindy.
Danach gibt es noch eine kurze Strecke von lediglich 9km durch eine sehr interessante Landschaft, wesentlich mehr Bäume und die typische Vegetation der Ostküste.
Fähre N°10, die letzte auf dieser Strecke aber die Pisten sind noch lange nicht zu Ende für diesen Tag. Es bleiben noch etwa 50 km bis nach Fort Dauphin (Taolagnaro)und man benötigt gute 2 Stunden um diesen Endspurt zu bewältigen.
Bevor man in die Stadt kommt ist ein Besuch im Nahampoana Reservat moglich, es liegt etwa 12 km vor Fort Dauphin und ist wirklich ein angenehmes und sehr vielfältiges Reservat
Übernachtung im Lavasoa Hotel und Abendessen im nahegelegenen Talinjoo Restaurant

Tag 7 Fort Dauphin-Nahampoana Reservat

Fort Dauphin liegt im tiefen Süden Osten des Landes, sichelförmige Strände unter der wunderschönen Bergkette wo der Anosy und der St.Louis dominieren. Im Norden, Osten Nahampoanaund Süden die blenden das helle Azurblau des Indischen Ozeans. Die Stadt bietet dem Besucher eine Vielzahl von Freizeitaktivitäten wie ein Spaziergang durch die Märkte, Faulenzen an feinen Sandstränden, oder die Erkundung der sensationellen Trockenwälder der Umgebung.
Wir empfehlen das Nahampoana Naturschutzgebiet. Es befindet sich 7 km nördlich von Fort Dauphin und es handelt sich um eine kleine private Reserve von nur 67 ha. Es ist eine sehr gute Alternative zu dem völlig überteuerten Berenty Reservat. Dieser Park verfügt über vier Arten von Lemuren unter denen die Sifakas die Attraktion des Reservats sind. Die Tiere sind überhaupt nicht scheu und können in einer sehr schönen Umgebung in aller Ruhe beobachtet werden. In den sehr gut gepflegten Gärten gibt es eine unglaubliche Vielfalt von der Vegetation der feuchten Ostküste und gleichzeitig Madagaskars trockene Pflanzenwelt mit den dreieckigen Palmen, stacheligen Desiderata Bäumen und gigantischen Bambusstauden. Im Wald gibt es Wasserfälle und natürliche Teiche, ruhige und abgelegenen Picknickplätze. Man kann auch einen kurzen Ausflug mit einer Piroge durch die Mangroven machen.
Übernachtung im Lavasoa Hotel und Abendessen im nahegelegenen Talinjoo Restaurant

Tag 8 Fort Dauphin-Lavanono

Ganz früh morgens verlassen wir Fort Dauphin, die geteerten Straßen, Läden, das Stadtleben im Extremen Süden halt und beginnen den 2.Teil dieser faszinierenden Tour. Cap Sainte MarieNach etwa 70 km durchqueren wir Amboasary Sud, einen grösseren und durch die Viehdiebe etwas berüchtigten Ort. Riesige Sisalplantagen entlang der Piste soweit das Auge reicht. Nach der Brücke kommt rechts eine Abzweigung nach Berenty aber der Besuch ist nicht möglich. Danach kommt noch eine staubige Stadt, Amovombe. Die Trockenheit ist extrem geworden, Wasserversorgung ist nicht vorhanden aber es gibt eine Tankstelle und eine Bank, die letzte vor Tulear.
Das Labyrinth der Sandpisten beginnt und nur absolute Profis mit entsprechenden Geländewägen können sich hier zurechtfinden.
Immer schmaler, total Menschenleer, weit und breit niemand bis nach Tsiombe.
Danach tauchen wie aus dem Nichts riesige Strahlenschildkröten auf, eine nach der anderen. Es ist absolut faszinierend wie viele dieser Reptilien in aller Ruhe die süss/sauren Früchte der Opuntien auffressen.
Wir fahren am Cap Sainte Marie Nationalpark vorbei. Falls es zeitlich möglich ist kann der Besuch sofort stattfinden. Ansonsten kann man entweder dort campen oder weiter bis nach Lavanono fahren und dort bei Gigi übernachten.
Es ist die einzige Möglichkeit in dieser Wildnis eine etwas akzeptable Unterkunft zu finden. Gigi ist ein Franzose der mit den Surfern nach Madagaskar kam und weitab von allem lebt und seine Unterkunft betreibt. Keine Toilette im Bungalow, kein warmes Wasser (was bei der Hitze kein weiteres Problem sein sollte).
Überachtung “chez Gigi” in Lavanono

Tag 9 Lavanono-Cap Sainte Marie N.P.

Es lohnt sich trotz der spartanischen Unterkunft, den Cap Sainte Marie N.P. ausgiebig zu besuchen. Erstmals geht es auf der Piste, wo man den Schildkröten ausweichen muss, weiter bis zum Parkeingang. Danach wird erstmals das südliche Cap angesteuert.
Es geht steil bergab bis zum brausenden Ozean, dort wird die heilige Grotte besucht. Fledermäuse und Vögel leben dort und unterwegs sieht man überall Schildkröten die unter Steinen und spärlichen Büschen etwas Schatten suchen.
Nun Führt uns der Weg weiter in einen anderen Teil des N.P. zum Cap Sainte Marie.
Wild zerklüftete Felsen und Klippen säumen den saphirblauen Ozean und ein steifer Wind bläst einem ins Gesicht. Es ist kaum vorstellbar, dass ein Blick nach Süden erst wieder nach ca. 4700 km Luftlinie auf “Erde” treffen würde: Die Antarktis.
Übernachtung Bei Gigi in Lavanono

Tag 10 Lavanono-Ambola

Wir verlassen die gewaltigen Landschaften der Südspitze und bewegen uns auf noch schmaleren Pisten vorwärts. Sie sind teilweise so schmal, dass der Landcruiser mit eingeklappten Rückspiegeln gerade noch an den Kakteen vorbeikommt. Zwei zur Trockenzeit sandige Flussbette müssen trotz tiefem Sand durchquert werden. Es gibt keine Menschen, die man nach dem Weg fragen könnte, wenn man ihn nicht kennt, keine Wegweiser, keinen GPS.
Sogar ich habe es au Tsimanamptesotsafgegeben Notizen zu machen, um die Tour selber fahren zu können. Viel zu kompliziert, das fahren an sich ist nicht besonders anspruchsvoll wenn man Allradfahrzeuge gewohnt ist aber die Orientierung ist nur von Profis machbar.
Ab Itampolo fahren wir auf recht guten, sandigen Pisten 84 km nach Norden, bis ins Dorf Ambola wo sich der Ausgangspunk zu dem Tsimanampetsotsa N.P. befindet.
Übernachtung im Vahombe Hotel

Tag 11 Tsimanapetsotsa N.P

Der erste Teil des Besuches ist ein riesiger Salzsee mit einer Kolonie von über 3000 Flamingos. Danach geht es mit dem Auto in einen anderen Bereich des Reservates. Dort gibt es mehrere Touren wo man eine Höhle mit blinden Fischen und total klarem TsimanampetsotraWasser sehen kann. Unzählige Vögel und skurrile Pflanzen wachsen auch dort. Der Tsimanampetsotsa National Park ist sehr interessant für Botaniker und Ornithologen.
In diesem Nationalpark wurden unter anderem:
112 Vogelarten, davon Flamingos und fünf der neun Arten der Seidenkuckucke (Coua),
39 Arten Reptilien (u.a. die Strahlenschildkröten),
Drei Arten Amphibien
Vier Lemurenarten, Katta, Larvensifaka, Petter-Wieselmaki und der Graubraune Mausmaki sind nachgewiesen.
Die Flora ist mit 185 Pflanzenarten vertreten, welche hauptsächlich aus Trockenheit angepasstem Dornenwald besteht.
Übernachtung im Hotel Vahombe

Tag 12 Ambola-Soalara-St.Augustin-Sarondrano

Die Fähre zwischen Soalara und Saint Augustin fährt nur 3X in der Woche, demnach muss die Zeiteinteilung entsprechend geplant sein.
Die Piste durchquert einige Fischerdörfer bis nach Anakao, danach endet sie am Strand in der riesigen Bucht von Saint Augustin. Dort wird das Auto auf eine Fähre verladen und in weniger als seiner Stunde in Saint Augustin wieder ausgeladen. Von dort geht es über die Klippen auf die andere Seite der Bucht bis zur traumhaft schönen Eden Lodge.
Übernachtung in der „Résidence Eden Lodge

Tag 13 Sarondrano und Umgebung

Täglich werden die verschiedensten Besuche und Aktivitäten angeboten, es stehen Nosy Vekompetente Guides zur Verfügung und die Planung & Logistik wird unter den Bestmöglichsten Bedingungen sofort übernommen. Es stehen Ausleger Pirogen, Motorboot, Kanoe, Geländewagen, Besuche in ein riesiges Schutzgebiet und sogar Gleitschirmfliegen zur Verfügung. Wer nur entspannen mochte kann das Über 32° warme Meer und den ungetrübten Sonnenschein genießen. Dazu gibt es die Beste Verpflegung die Madagaskar zu bieten hat.
Übernachtung “Residence Eden Lodge

Tag 14 Sarondrano und Umgebung

Bootsfahrt zu der Insel Nosy Ve die von sehr seltenen, dort brütenden, Seevögeln bewohnt ist. Wunderbares Pick nick auf der Insel und Möglichkeiten zu schnorcheln.
Übernachtung “Residence Eden Lodge

Tag 15 Sarondrano-Tulear-Ambatomiloha

Nach dem Frühstück geht es los nach Tulear und danach auf der RN9 in Richtung Norden, Besuche in Ifaty sind möglich, der Dornenwald in Reniala ist ganz besonders Baobabempfehlenswert. Weiterfahrt auf sandiger Piste bis nach Ambatomiloha, unterwegs sieht man wahrscheinlich die schönsten Strände die es auf Madagaskar gibt. Jedenfalls habe ich bisher keine schöneren entdeckt: türkisfarbenes Wasser, der feinste blendend weiße Korallensand den ich je gesehen habe, soweit das Auge reicht und ohne Menschen zu sehen. Die Natur ist gewaltig und die Lebensbedingungen für die Einwohner sind durch die Trockenheit und Hitze so schwierig dass es in der Paradiesischen Landschaft nur sehr wenige Dörfer gibt.
Kurz vor Ambatomiloha gibt es riesige Baobabs von einer Art die man sonst nicht sieht, manche wachsen in Gruppen und sehen wie gigantische Bonsais aus. Danach geht die sandige Piste weiter. Schneeweißer Sand und dürre, bizarre Vegetation von smaragdgrün bis saphirblau bieten einen fast blendenden Kontrast am klaren Horizont. Komfortable Bungalows mit warmem Wasser ermöglichen einen unvergesslichen Aufenthalt inmitten der trockenen Tropen.
Übernachtung im Hotel „Shangri La“

Tag 16 Ambatomiloha

Der Strand und die umliegenden Baobabs sind zu schön um nicht gerade dort einen Ruhetag einzulegen. Es gibt nur das Shangri La Hotel, mit dem feinsten Korallensand den ich je gesehen habe und ein Smaragdgrünes Meer.
Übernachtung im Hotel Shangri La

Tag 17 Ambatomiloha-Morombe

Sehr schwierige sandige Piste, teilweise sehr tiefer Sand; türkisfarbene Lagunen, die schönsten Strände soweit man sehen kann ohne Menschen fantastischer Dornenwald mit Baobab Westküsteriesigen Baobabs. Hier leben die legendären Mikea, eine kleine ethnische Gruppe die als Urbevölkerung von Madagaskar gilt.
Ab Andavadaoka wird die Piste etwas einfacher aber man muss schon sehr ortskundig sein um sich in dem Gewirre der schmalen Pisten die bei Flut teilweise überschwemmt sind zu Recht zu finden, und auch bei den Fluss Durchquerungen ist es auch sehr wichtig zu wissen wo es genau entlang geht. Es gibt sehr viele Baobabs, gewaltige Baumriesen soweit das Auge reicht.
Schließlich erreichen wir Morombe wo wir in einem sehr einfachen und netten Gästehaus untergebracht sind.
Übernachtung „chez Katia“ in Morombe

Tag 18 Morombe-Belo sur Mer

Diese Etappe ist die längste der Tour, sie ist auch für den Fahrer sehr anstrengend aber es ist die einzige Möglichkeit um eine Übernachtung unter schrecklichen Bedingungen in Manja zu vermeiden, außerdem sehe ich Manja auch als unnötigen Risikofaktor, der seinen Platz in einer verantwortlichen Reiseplanung verloren hat .
Spätestens um 5 Uhr morgens fahren wir erstmals auf einer sehr breiten Piste die noch in recht gutem Zustand ist. Aber irgendwann biegt sie immer nach rechts oder nach links ab und wir durchqueren wieder unberührte trockene Regionen, mit der typischen Landschaft aus Dornenwälder, Dideraceen, Baobabs, Euphorbien, Kakteen und manchmal auch Laubbäume.
Belo-Sur-MerNach etwa 70 km muss man durch ein trockenes Flussbett mit sehr tiefen Sand fahren bis man zu einer Fähre kommt. Dort setzen wir über und Fahren erst mal Richtung Manja weiter, lassen aber den trostlosen Ort rechts liegen und dringen immer tiefer in die Wildnis ein. Sand, Geröll und Flussdurchquerungen sind zu bewältigen, bis die riesigen Flächen der Salinen von Belo sur Mer am Horizont erscheinen. Mit einem Spezialisten der Piste sind 8h30 reine Fahrtzeit notwendig um von Morombe direkt nach Belo sur Mer zu fahren.
Eine heiße und staubige Stadt. Die Straße besteht aus tiefem
Sand und sie liegt etwas außerhalb am Meer.
Traditionelle Unterkünfte mit sanitären Anlagen aber ohne warmes Wasser, freundliche Atmosphäre und recht gutes Essen das an einem gemeinsamen Tisch mit allen Gästen gleichzeitig serviert wird
Unterkunft in der Ecolodge du Menabe.

Tag 19 Belo sur Mer – Morondava

Der letzte Tag auf den Pisten. Man kann noch in Belo sur Mer ausschlafen und ein sehr gutes Frühstück genießen, die Wildnis ist bald zu Ende aber davor gibt es noch einige Flussdurchfahrtschwierige Passagen. Zum Beispiel vor dem Ort Ankevo wo man durch tiefes Wasser fahren muss, wenn man nicht eine Schleife nach rechts im Wasser beachtet ist es auch für ausgerüstete Geländewagen zu tief. Danach kommen nochmals zwei Fluss Durchquerungen die aber technisch keine Schwierigkeiten beinhalten (zumindest in der Trockenzeit). Auf einmal taucht aus dem Nichts eine asphaltierte Straße auf, bei der Brücke rechts abbiegen und 12 km weiter befindet sich Morondava.
Übernachtung „chez Maggie“

Tag 20 Morondava-Kirindy N.P.

Ab Morondava sind es etwa 50 km Piste bis zum Kirindy N.P. Man kommt auch erst an der weltbekannten Baobab Allee vorbei und kann dort am späten Nachmittag Fotos machen.
Fosa in KirindySehr einfache Holzhütten dienen als Unterkünfte aber sie haben zumindest ein eigenen Bad und Toilette.
Meistens sieht man tagsüber schon in unmittelbarer Nähe des Camps die einzigen Raubtiere die Madagaskar zu bieten hat: die Fosas. Diese kann man hier und nur hier beobachten. Eine Nachtwanderung ist angeraten weil man sehr viele verschiedene Nachtaktive Lemuren beaobachten kann, diese dauert etwa 2 Stunden.
Übernachtung im Kirindy Camp

Tag 21 Kirindy N.P.-Antsirabe

Tagsüber enthüllt der Kirindy N.P ganz andere Tiere als in der Nacht. Ein früher Besuch und eine mindestens zweistündige Wanderung sind angeraten. Es ist eine sehr heiße Gegend und die Temperaturen können besonders im Sommer sehr unangenehm werden, ein Besuch bei Sonnenaufgang wäre ideal. Man kann viele Arten von eher seltenen Lemuren dort beobachten und danach noch gemütlich ins kühle Hochland fahren.
Antsirabe ist die höchstgelegenste Stadt auf Madagaskar und nach der Hitze im Süden und im Westen kann man die erfrischende kühle Luft der Thermalstadt genießen.
Übernachtung „Chambres du Voyageur“ in Antsirabe

Tag 22 Antsirabe-Antananarivo

Nach so einer langen Zeit in der Natur, in der Hitze des tiefen Südens und entlang der schier endlosen Baobab und Dornenwälder der Westküste ist es sehr angenehm die kühle Luft des Hochlandes zu spüren. Diese letzte Etappe dieser außergewöhnlichen Tour gibt den Gästen einen anderen Einblick als am Anfang wo gleiche Strecke in die entgegengesetzte Richtung gefahren wurde. Das waren die ersten Eindrücke von DiePrachtderPiste Kirindy (4)Madagaskar, 3500km voller unvergesslicher Erlebnisse sind seither erlebt worden. Wir kommen zum Ausgangspunkt Antananarivo zurück.
Übernachtung in der Villa Sibylle

Tag 23 Antananarivo und Umgebung-Flughafentransfer

Wenn es zeitlich möglich ist sind noch ziemlich viele Möglichkeiten offen um diesen letzten Tag auf Madagaskar zu genießen, besonders attraktiv ist der „Lemurs Park“ der sich 22 km außerhalb von Antananarivo befindet, falls Jung und Alt noch nicht genug von den drolligen Tieren haben. Auch andere Sehenswürdigkeiten gibt es in Fülle, ihr Reiseleiter berät sie gerne!
Am Abend bringen wir sie zum Flughafen, meist geht der Heimflug nach Mitternacht, daher werden sie die Möglichkeit eines „Dayuse“ im Hotel zu schätzen wissen und können vor dem Flug in Ruhe alles vorbereiten.
Day Use im Gästehaus der „Villa
Sibylle“

Tag 24 Rückflug

Landschaft Westen

                                                                                                                                                                                                                                                 Preise / Leistungen
24 Reisetage in halbpension

Durchführungsgarantie ab 2 Teilnehmern

Preise pro Person:

2 GästeEin 4X4 Fahrzeug3990 €
3 GästeEin 4X4 Fahrzeug3780 €
4 GästeZwei 4X4 Fahrzeuge3970 €
6 GästeZwei 4X4 Fahrzeuge3780 €
7 GästeZwei 4X4 Fahrzeuge3650€
8 GästeDrei 4X4 Fahrzeuge3970 €

Einzelzimmerzuschlag: 600€

Es besteht die Möglichkeit diese Reise zu ihren Reisedaten als Individual Reise zu buchen
Es ist auch möglich zwei kürzere Varianten dieser Tour zu buchen:
In Richtung „Terra Incognita“ mit Das Land der Dornenmenschen und Hochlandtour
Oder
Die Hochlandtour mit Der  Baobab Tour

24 Reisetage – Abenteuerreise: die Pracht der Pisten in der langen version

Im Reisepreis enthaltene Leistungen:

Ein Toyota Landcruiser Stationwagon 4X4 mit spezieller Pisten-Ausstattung für höchstens 4 Gäste
Logistik und Begleitung von einem erfahrenen Englisch oder Deutschsprachigen Tour Guide –
Ein Allradauto mit spezialisiertem Fahrer während der gesamten Tour ( Diesel inklusive)
Die gesamten Übernachtungen in einfachen aber gemütlichen Hotels
Halb-Pension (Frühstück und Abendessen)
Alle Fähren, Bootstransporte, Weggebühren.

Im Reisepreis nicht enthaltene Leistungen:

Internationale Flüge (ab 850€/pro Person)
Inlands Flüge (sind bei dieser Tour nicht eingeplant)
Die Getränke und Mittagessen
Eintrittspreise in allen National Parks, privaten Parks und im Kirindy Reservat
Guides in allen National Parks, privaten Parks und im Kirindy Reservat
Trinkgelder und Ausgaben persönlichen Bedarfs
Besichtigungen und Ausflüge mit zusätzlichen lokalen Guides und optionale Freizeitangebote
Einreisevisum (kostenlos bis zu 30 Tagen Aufenthalt in Madagaskar)

Es besteht die Möglichkeit diese Reise zu ihren Reisedaten als Individual Reise zu buchen
Es ist auch möglich zwei andere Varianten dieser Tour zu buchen:

Westküste – die pracht der pisten

oder

Ostküste – Die Pracht der Pisten

 

Besondere Hinweise

Diese Tour ist etwa 3500 km lang und sie ist nur ab Mitte Mai bis Mitte November machbar. Der Süden und der Westen von Madagaskar sind sehr heiße Gegenden, die kühlsten Monate wären Juni bis August aber in den restlichen Monaten wo die Tour angeboten wird ist sie natürlich auch problemlos machbar.
Es handelt sich hier um eine Abenteuer Reise in schwer zugänglich und wenig besiedelte Gebiete, wir legen großen Wert auf die bestmöglichsten Unterkünfte überall wo es möglich ist aber bei dieser Reise müssen ein paar schlechtere Unterkünfte in Kauf genommen werden weil es weit und breit keine Alternativen gibt.
Obwohl es keine physisch anstrengende Reise ist soll es von Anfang an klar sein dass die Teilnehmer keinerlei schwere gesundheitliche Probleme haben sollen weil eine ärztliche Betreuung schwierig werden kann wenn man weitab von den üblichen Reiserouten unterwegs ist. Impfungen und Malaria Prophylaxe sind weder vorgeschrieben noch wirklich notwendig, eine gewisse Vorsorge für die üblichen Medikamente bei tropischen Reisen sollte allerdings schon vorhanden sein.  Eine gute körperliche Verfassung ist absolut notwendig, für Gäste mit Herzproblemen ist diese Tour nicht geeignet.
Das Klima ist überwiegend sehr warm bis heiß aber es  kann in den Wintermonaten (Juni bis August) sehr kalt werden auf dem Hochland, daher müssen sowohl leichte Sommerkleidung wie auch wärmere Kleidung mitgenommen werden.
Es gibt zwar Ladegeräte und Spannungswandler im Auto aber es ist angeraten eine eigene Powerbank oder genügend Akkus mitzunehmen.

Für alle anderen Fragen stehen wir gerne zur Verfügung

 


Jetzt individuelle Reise
nach Madagaskar planen!

Sie haben das obige Angebot für einen individuellen Traumurlaub auf Madagaskar gelesen und möchten mit der konkreten Reiseplanung beginnen? Oder haben Sie zum einen oder anderen Aspekt der Reise noch eine Frage, die Sie gern von uns geklärt haben möchten? – Kein Problem: Füllen Sie einfach das folgende Kontaktformular aus und stellen Sie uns eine unverbindliche Anfrage. Das Ausfüllen der einzelnen Felder ist dabei notwendig, damit wir Ihr Anliegen direkt zuordnen und schnellstmöglich bearbeiten können. Vielen Dank und bis bald!